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Ein Tag im Zeichen des Peenebibers

Demmin.Die Biber sind wieder los auf dem Amazonas des Nordens: Vielerorts im Peenetal zeugen derzeit frische Späne an Bäumen und Sträuchern vom frischen ...

Demmin.Die Biber sind wieder los auf dem Amazonas des Nordens: Vielerorts im Peenetal zeugen derzeit frische Späne an Bäumen und Sträuchern vom frischen Frühlingsappetit der großen Nager, auch an den Ausstiegsstellen sind Spuren ihrer Aktivität deutlich zu sehen. Nur Meister Bockert selbst entzieht sich gewöhnlich ziemlich erfolgreich den Blicken neugieriger Beobachter. Kein Wunder, die Tiere sind überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv. Wer einen Peenebiber live beobachten möchte, kann sich den kommenden Sonntag vormerken: Anlässlich des 5. Bibertages im Peenetal legt der Demminer Fahrgastschiffer Ingo Müller abends um 18 Uhr zu einer dreistündigen „Biberfahrt“ zum Kummerower See ab. Mit an Bord wird die Diplombiologin Geranda Olsthoorn von der „Naturstation Peenetal“ in Quilow sein, sie weiß viel Interessantes über die Population der heimischen Biber zu berichten. Die Peene zwischen Demmin und Verchen zählt zu ihren Lieblingsrevieren, es gibt dort mehrere Burgen. Ingesamt leben im Peenetal derzeit etwa einhundert Biberfamilien.
Wer lieber selbst wandert: Der Verein Naturstation Peenetal hat am Bibertag auch einige Exkursionen im Programm. Eine startet am Sonntag um 15 Uhr in Bentzin, Treffpunkt ist der Dorfteich vor der Kirche. Im Teich selbst gibts natürlich (noch) keine Biber, daher gehts von Bentzin aus zu Fuß in das Biberrevier an der Peene. Die Drei-Kilometer-Wanderung dauere etwa anderthalb Stunden, kündigt Geranda Olsthoorn an. Ihr Rat: „Wanderschuhe nicht vergessen.“tp