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Agrar-Firma bestohlen

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Einbrecher richten 600.000 Euro Schaden an

Von außen ist keine Spur des Einbruchs bei der Demminer Agrarfirma zu sehen. In der Nacht zu Donnerstag richteten dort laut Polizei aber Unbekannte hohen Schaden an.
Von außen ist keine Spur des Einbruchs bei der Demminer Agrarfirma zu sehen. In der Nacht zu Donnerstag richteten dort laut Polizei aber Unbekannte hohen Schaden an.
Georg Wagner

Diebe beschädigten bei einem Agrar-Unternehmen in Demmin insgesamt 50 Maschinen und stahlen teure Technik. Jetzt wird nach den Tätern gesucht.

Von außen sieht alles aus wie immer bei der Firma für Agrartechnik im Demminer Klänhammer Weg. Kunden kommen und gehen, Trecker sind in Reih und Glied aufgestellt. Tatsächlich aber gab es dort eine böse Überraschung. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Neubrandenburg hatten sich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu dem Gelände verschafft.

Sie hatten es auf fabrikneue Landmaschinen abgesehen. Aus je 25 Mähdreschern und Traktoren entwendeten sie laut Polizei hochwertige Bordcomputer, Terminaleinheiten und GPS-Empfänger. Weil die Unbekannten an einigen Maschinen zudem Kabelverbindungen durchtrennten, entstand auch an den Maschinen selbst nach Angaben der Polizei erheblicher Schaden. Die gesamte Schadenssumme beläuft sich nach Auskunft der Beamten auf rund
600 000 Euro.

Jetzt laufen die Ermittlungen nach den Tätern. Laut Polizeipräsidium hat der Kriminaldauerdienst am Donnerstag umfangreich Spuren am Tatort gesichert. Allerdings hofft die Polizei auch auf sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung und bittet Zeugen, sich zu melden. Möglich ist das über die Einsatzleitstelle in Neubrandenburg unter 0395 5582-2224, die Internetwache der Landespolizei unter www.polizei.mvnet.de und jede andere Polizeidienststelle.

Kommentare (5)

noch mal passiert, dann können die ihren Laden dichtmachen. Einmal bezahlt die Versicherung den Schaden. Beim zweiten mal nur vielleicht. Beim dritten mal finden sie garantiert auch keine andere Versicherung mehr. So teure Maschinen wie auf dem Präsentierteller nur durch einen Zaun gesichert - das ist beinahe schon fahrlässig.

Elionore,das weis die Geschäftsführung des Landmaschinenhandels selbst. Dieser Klau war von langer Hand vorbereitet und auf Bestellung ausgeübt. Die Bauernschaft jenseits der Oder, oder noch viel weiter weg, hat sich mit Müh und Not vielleicht einen neuen Trecker zusammen gespart in der Grundausstattung ohne GPS etc. Das Equipment besorgen andere , für deutlich billiger. Solche Geräte oder Teile lassen sich in der EU nicht verkaufen, bzw wer das kauft läuft Gefahr ertappt zu werden. Dagegen gibt's nur eins Grenzen dicht, Vollkontrolle! EU,ja, Vertrauen gut, Kontrolle besser.

ist nichts Geringeres als die Abschaffung des Schengener Abkommens oder den Austritt Deutschlands aus dem Schengen-Raum. Doch dazu wird es nicht kommen. Es gibt keine Grenzkontrollen an den Binnengrenzen der teilnehmenden EU-Staaten mehr. Punkt.

Abwarten, Kollege

Selbstschussanlage einbauen, wer ein fremdes Grundstück betritt.