INTERVIEW MIT WAHLSIEGER

Enrico Schult gewinnt das Direktmandat für die AfD

Die CDU hat das Direktmandat für den Wahlkreis 13 verloren. Denn Enrico Schult (AfD) ist aus dem Stand der Sprung ins Parlament gelungen.
Als neuer Direktabgeordneter des Wahlkreises 13 will der gebürtige Demminer Enrico Schult künftig aus der Opposition
Als neuer Direktabgeordneter des Wahlkreises 13 will der gebürtige Demminer Enrico Schult künftig aus der Opposition heraus die starke Stimme der Region sein. Marcus Brandt
Demmin ·

27,4 Prozent der Wähler stimmten für den 42-jährigen Vermessungstechniker. Der Ehemann und Vater zweier Kinder ist seit 2015 Mitglied der AfD. Zwar war die große politische Bühne nie das erklärte Ziel des gebürtigen Demminers – sondern vielmehr das kommunale Ehrenamt – doch Pläne und Wünsche hat Schult durchaus für seine Zeit in Schwerin. Welche, verriet er Karsten Riemer in einem ersten Interview am Tag nach der Wahl.

Herr Schult, die Ergebnisse...

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Kommentare (2)

Daß 27,4% der ausgezählten gültigen Stimmen nicht 27,4% der Wähler sind, sollte bei der eher mäßigen Wahlbeteiligung auch dem Laien auffallen. Selbst in seiner Partei wurde dieser Mann bereits durch das verdienstvolle Mitglied Rösler kritisiert, weil er auf sogenannten Bürgerdialogen einigen Vertretern des extrem rechten Spektrums (noch jenseits der NPD) eine Präsentationsmöglichkeit bot. Das angeblich bisherige kommunale Ehrenamt umfaßte bis zum letzten Jahr auch einen Sitz im Verwaltungsrat der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz - das lag auch nur einen Steinwurf von seinem Wohnort entfernt.

an den überraschenden Sieger. "Die AfD ist gekommen, um zu bleiben." Und wenn es sie noch nicht geben würde, so müsste man sie dringend erfinden.