NACH GROßFEUER IN LOITZ

Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung laufen noch

Noch immer ist die Ursache des Großfeuers bei einem Holzverarbeiter in Loitz nicht geklärt. Es laufen noch Vernehmungen.
dpa
In Windeseile brannte in der zurückliegenden Woche das Loitzer Sägewerk ab. Die schwarzen Rauchwolken schwebten &uum
In Windeseile brannte in der zurückliegenden Woche das Loitzer Sägewerk ab. Die schwarzen Rauchwolken schwebten über der Stadt und waren kilometerweit zu sehen. Freiwillige Feuerwehr Tutow ZVG
Loitz.

Gut zwei Monate nach einem Großbrand auf dem Gelände eines Holzverarbeiters in Loitz (Vorpommern-Greifswald) ist die genaue Brandursache noch nicht geklärt. Wie eine Sprecherin der Polizei am Dienstag sagte, wird aber weiter wegen Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung ermittelt. Zur Brandzeit Anfang Juni hatte es Reparaturarbeiten auf dem Dach der mit 2000 Quadratmetern Fläche größten Halle auf dem Betriebsgelände gegeben. Ein Gutachter hatte festgestellt, dass es da „sehr wahrscheinlich einen Zusammenhang“ gibt. Die Vernehmungen dazu dauerten aber noch an.

Bei dem Feuer Anfang Juni war ein geschätzter Schaden von rund 1,5 Millionen Euro entstanden. Die riesigen Rauchsäulen waren rund 50 Kilometer weit auch in Stralsund noch zu sehen. Die Halle samt eingelagertem Holz und anderen Gerätschaften brannte nieder, auch angrenzende Gebäude wurden unterschiedlich stark beschädigt. Das Feuer konnte erst am nächsten Tag ganz gelöscht werden. Wegen der über Stunden großen Hitze bekamen zwei der rund 200 Feuerwehrleute Kreislaufprobleme und mussten medizinisch versorgt werden.

Nach Angaben von Kreissprecher Achim Froitzheim konnten Feuerwehren aber verhindern, dass ein Heizöllager, ein angrenzender Solarpark sowie ein Chemikalienlager mit Holzbeizen in Flammen aufgingen.

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