Demminer Hanseviertel

Erneuerung des Fischerinsel-Rundweges hat begonnen

Auf diese Attraktion sollen die Besucher des Demminer Hanseviertels nicht länger verzichten müssen. Zum Saisonbeginn 2019 soll der Rundweg auf der Fischerinsel wieder begehbar sein.
Denny Kleindienst Denny Kleindienst
Die Arbeiten am Rundweg haben begonnen. Bis Mitte Januar bleibt nun Zeit, das erste Teilstück abzubauen. Dann wird das neue Material geliefert und neue Bohlen werden auf eine neue Unterkonstruktion geschraubt.
Die Arbeiten am Rundweg haben begonnen. Bis Mitte Januar bleibt nun Zeit, das erste Teilstück abzubauen. Dann wird das neue Material geliefert und neue Bohlen werden auf eine neue Unterkonstruktion geschraubt. Denny Kleindienst
Dachdecker Martin Graf und seine Mitarbeiter kümmern sich um die Sanierung des Rundweges auf der Fischerinsel.  Foto: Denny Kleindienst
Dachdecker Martin Graf und seine Mitarbeiter kümmern sich um die Sanierung des Rundweges auf der Fischerinsel. Foto: Denny Kleindienst Denny Kleindienst
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Demmin.

Ziemlich gerupft sieht ein Teil des Rundweges auf der Demminer Fischerinsel aus. Hat man die Hütten des Hanseviertels hinter sich gelassen und ist durch das Tor im Palisadenzaun gegangen, so tritt man danach nicht wie gewohnt auf die ersten Holzbohlen des Rundweges, sondern auf matschigen Untergrund.

Die Demontage der alten Bohlen hat begonnen und damit die Sanierung des ersten gut hundert Meter langen Teilstücks des Rundweges. Es führt vom Hanseviertel am Ufer der Peene entlang bis zur ersten Weggabelung. Laut Demmins stellvertretendem Bauamtsleiter Thomas Engler betragen die Baukosten dafür rund 50.000 Euro, davon kommen etwa 35.000 Euro aus dem Vorpommern-Fonds und 15.000 Euro aus dem städtischen Haushalt.

Dachdecker übernimmt die Sanierung

Martin Graf, Dachdeckermeister aus Drönnewitz, hatte sich auf die Ausschreibung beworben und den Zuschlag erhalten. Das Bauvorhaben „ist für uns als Dachdecker untypisch“, sagt er. Doch sein Betrieb könne eben auch ein solches Bauvorhaben leisten. Und so wird eine Demminer Attraktion von einem Demminer Betrieb instand gesetzt.

Mehr als ein Jahr lang war der Rundweg für Besucher komplett gesperrt. Die alten Holzbohlen werden aber nicht einfach durch neue Holzbohlen ersetzt, sondern durch Kunststoffbohlen aus recyceltem Material. Die Hoffnung ist, so Thomas Engler, dass der Rundweg dadurch „ein wenig mehr für die Ewigkeit“ gebaut wird. Es handelt sich dabei um Maßanfertigungen, die bestellt wurden und wohl Mitte bis Ende Januar geliefert werden.

Vorerst liegt die Baustelle auf der Fischerinsel damit erst einmal im Winterschlaf. Wird rechtzeitig geliefert, ist Martin Graf aber zuversichtlich, die Sanierung der gut 100 Meter Rundweg bis zum 1. März fertigzustellen. Auch wenn die Sanierung von höchstens drei Leuten durchgeführt werden könne und echte Handarbeit sei. Graf sagt: „Vom Arbeitsablauf her ist das machbar.“