FINANZSPRITZE

Es gibt Geld für wichtige Projekte in der Demminer Region

Sechs Gemeinden aus dem Demminer Land und dem Bereich Jarmen/Loitz sollen Mittel aus dem Strategiefonds des Landes erhalten. Sie haben schon dringend darauf gehofft, um anstehende Projekte beginnen zu können.
Georg Wagner Georg Wagner
Mit Geld aus dem Strategiefonds des Landes will die Gemeinde Nossendorf anfangen, das Vereinsheim auf dem Sportplatz zu verbessern. Das ist mittlerweile in die Jahre gekommen.
Mit Geld aus dem Strategiefonds des Landes will die Gemeinde Nossendorf anfangen, das Vereinsheim auf dem Sportplatz zu verbessern. Das ist mittlerweile in die Jahre gekommen. Georg Wagner
Demmin.

Für die Nossendorfer Kickers gibt es gute Nachrichten. Die Gemeinde soll für das sanierungsbedürftige Sportlerheim 15 000 Euro Fördermittel aus dem Strategiefonds des Landes erhalten. „Im Haushalt sind die Mittel schon bewilligt“, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete Franz-Robert Liskow.

Der Parlamentarier aus Demmin hat sich nach seiner eigenen Auskunft in Schwerin dafür stark gemacht, dass in diesem Jahr sechs Gemeinden aus seinem Wahlkreis von dem Fonds profitieren. Die Gemeinde Daberkow beispielsweise werde 20 000 Euro für die Sanierung ihres Dorfweihers erhalten, die Gemeinde Alt Tellin 10 000 Euro für ihren Löschteich in Buchholz und der Fußballverein SV 90 Görmin gleichfalls 10 000 Euro für Ausrüstung, Trainingsbekleidung und bauliche Verbesserungen: „Sie spielen in der Verbandsliga und sind schon ein Leuchtturm für unsere Region.“

Die Nachricht freut die Bürgermeister

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte werden außer Nossendorf die Gemeinden Kletzin und Sommersdorf bedacht. Kletzin bekommt für die Pensiner Feuerwehr 5000 Euro für Technik. Damit soll laut Bürgermeister Detlef Klietz Ausrüstung wie eine Motorsäge und ein Notstromaggregat angeschafft werden. Zwar habe die Wehr schon eines, aber dessen Leistung reiche nicht aus. Klietz ist denn auch froh darüber, dass er mit dem Geld des Landes die Pensiner Kameraden weiter aufrüsten kann.

Seinem Kollegen in Sommersdorf, Gerd Müller, geht es nicht anders. 10 000 Euro stehen laut Liskow im Strategiefonds für die zum Park führende Treppe am Gutshaus bereit. Der völlig desolate Aufgang sei zwar um die Wendezeit herum einmal mit Beton ausgebessert worden, sagt Bürgermeister Müller, doch das war nur Flickwerk „Sie muss neu gebaut werden. Ich freue mich ganz doll darüber, dass Franz-Robert Liskow uns da unterstützen will.“

Ein wenig wird es aber noch dauern, bis die Gelder auf den Konten der Gemeinden eingehen. Sie seien zwar schon fest für diese Zwecke eingestellt, sagt Liskow. „Im Hintergrund gibt es schon grünes Licht.“ Die „Begünstigten“ müssten aber noch einen relativ einfachen Antrag dafür stellen – laut Liskow eine reine Formalie. Er geht davon aus, dass die Mittel noch in diesem Jahr fließen.

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