Es lässt sich auf jeden Fall schon erahnen, dass am Loitzer Schulgebäude einmal ein Fahrstuhl montiert werden soll.
Es lässt sich auf jeden Fall schon erahnen, dass am Loitzer Schulgebäude einmal ein Fahrstuhl montiert werden soll. Eine Seite des Haupteingangs zum Schulgebäude kann derzeit wieder genutzt werden. Ulrike Rosenstädt
Die Baustelle konnte jetzt so organisiert werden, dass die Schüler wie gewohnt durch den Drängelzaun zu ihren Schulb
Die Baustelle konnte jetzt so organisiert werden, dass die Schüler wie gewohnt durch den Drängelzaun zu ihren Schulbussen gelangen. Ulrike Rosenstädt
Die Loitzer Bauamtsleiterin Liane Janssen.
Die Loitzer Bauamtsleiterin Liane Janssen. Ulrike Rosenstädt
Schulzentrum

Fahrstuhl-Einbau in Loitz verzögert sich erneut

Der Fahrstuhl fürs Loitzer Schulzentrum lässt weitere Wochen auf sich warten. Dennoch hat sich die Baustellensituation vor Ort gerade etwas entspannt.
Loitz

Noch bewegt sich nichts. Kann es auch gar nicht, denn der Fahrstuhl an dem Gebäude der Regionalen Schule Loitz ist immer noch nicht fertig. Das vor den Sommerferien angekündigte Ende der Baustelle zum Start ins neue Schuljahr hatte nicht geklappt. Das nächste Ziel November wurde auch verpasst. Auf Nordkurier-Nachfrage bei der Loitzer Stadtverwaltung hieß es in dieser Woche: „Wir hoffen, dass der Fahrstuhl Mitte Januar eingebaut werden kann.“ Freundlicherweise gab Bauamtsleiterin Liane Janssen zu diesem Thema Auskunft. Sie hat sich in Sachen Fahrstuhlbau auf dem Gelände des Schulzentrums schnell eingearbeitet. Als das gesamte Prozedere begann, war sie noch gar nicht für die Stadt Loitz tätig.

Probleme mit der Statik aufgetreten

Warum genau sich diese Baustellen-Aktivitäten so dermaßen in die Länge ziehen, kann sie aus diesem Grund auch nur teilweise nachvollziehen. Lieferschwierigkeiten – ja, die gebe es momentan in allen möglichen Bereichen der Baubranche. Doch Liane Janssen benannte noch einen weiteren Grund für die Verzögerungen. „Es gab Probleme mit der Statik, die natürlich dringend geklärt werden mussten. So etwas braucht seine Zeit“, weiß die Fachfrau aus jahrzehntelanger Erfahrung. Doch natürlich sei auch die Stadt daran interessiert, dass das Projekt Fahrstuhlbau nun in absehbarer Zeit abgeschlossen werden kann.

Viel Geduld mussten derweil die Lehrer und Schüler aufbringen, die in den zurückliegenden Monaten den Haupteingang und bestimmte Flurabschnitte nicht nutzen konnten. Und das gerade in der ersten Zeit nach dem Einzug der Grundschule in das große Schulgebäude, das beide, Regional- und Grundschule, nun teilweise gemeinsam nutzen. „Diese Situation erfordert gerade viel Disziplin und gute Nerven“, betonte Schulleiter Frank Fandrich bereits vor einigen Wochen.

Schule und Hort wieder besser zu erreichen

Doch nun ist der Fahrstuhlbau so weit vorangebracht worden, dass eine Seite des Haupteingangs wieder benutzt werden kann. Zudem ist auch der Hort derzeit wieder etwas leichter zu erreichen. Und was dem Schulleiter besonders am Herzen lag: Der sogenannte Drängelzaun, der die Situation auf dem Weg zu den Schulbussen regelt, kommt wieder zum Einsatz. „An dieser Stelle gibt es auf jeden Fall schon mal wieder etwas Entspannung für die Schule. Eine Seite des Haupteingangs ist weiterhin abgesperrt, die andere kann, wie gesagt, gerade täglich genutzt werden“, sagte die Bauamtsleiterin.

Sie hofft, dass die Stahl-Glaskonstruktion, der Fahrstuhlkörper, der künftig an der Außenfassade des Hauptschulgebäudes zu sehen sein wird, im Januar montiert werden kann. Das hänge von mehreren Faktoren ab, nicht zuletzt von den äußeren Witterungsbedingungen. Derzeit werde der Fahrstuhlkörper extern in einer Werkhalle angefertigt.

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