TROCKENHEIT

Forstamt erhöht Waldbrandstufe

Nach einer kurzen Abkühlungsphase in der vergangenen Woche wird es in den kommenden Tagen erneut richtig heiß. Damit steigt aber auch die Brandgefahr in der Region wieder an.
Mit der zunehmenden Trockenheit steigt die Gefahr von Waldbränden.
Mit der zunehmenden Trockenheit steigt die Gefahr von Waldbränden. Kai Horstmann
Demmin.

Der Sommer ist noch einmal mit voller Wucht zurückgekehrt. Bis zum Wochenende sollen die Temperaturen in der Hansestadt sogar die 30-Grad-Marke knacken. Während sich die Schüler nach der ersten Unterrichtswoche mit Sicherheit auf eine Abkühlung in der Biberburg freuen, entfacht die anhaltende Trockenheit mit steigenden Temperaturen allerdings auch wieder die Gefahr von Bränden.

Das Forstamt Poggendorf, das auch für die Wälder rund um Demmin zuständig ist, hat deshalb die Waldbrandgefahrenstufe auf zwei heraufgesetzt. Damit ist das Risiko zwar immer noch „gering“, Vorsicht ist aber trotzdem geboten: So darf im Forst und bis 50 Meter davon entfernt kein Feuer entzündet werden.

Meisten Waldbrände entstehen durch Fahrlässigkeit

Wer in Wald und Flur unterwegs ist, sollte zudem nicht rauchen und keine glimmenden Zigaretten aus dem Auto werfen. Auch ist das Befahren von nichtöffentlichen Waldwegen und das Parken von Fahrzeugen auf Waldwegen und trockenen Wiesen zu unterlassen. Denn die heißen Auspuffanlagen können auf dem Untergrund zur Zündquelle werden.

Nach Angaben der Landesforst lassen sich nur ein bis drei Prozent der Waldbrände in Deutschland auf natürliche Ursachen wie Blitzeinschläge zurückführen. In den meisten Fällen entstehen sie durch fahrlässiges Verhalten.

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