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Freunde der Impfung müssen noch warten

Jetzt geht es bald wieder los. In der nächsten Woche liegt der Impfstoff für den Grippeschutz bereit. Besonders ältere Menschen sollten das Angebot wahr nehmen. Kinder brauchen keine Angst mehr haben, es gibt keine Spritze.

Die Kälte geht jetzt schon richtig unter die Haut, der schöne, warme Sommer ist vorbei. Und überall wird auch schon wieder gehustet und geniest. Da wird es Zeit, sich gegen diesen Virus Husten, Schnupfen und Gliederschmerzen zu wappnen. Die Grippeschutzimpfung steht bevor. „Noch ist der aktuelle Impfstoff ist da, aber jetzt zum Ende des Monats September wird damit gerechnet. Bis Oktober ist die beste Zeit für diese Impfung“, sagt Elruth Gehrmann vom Gesundheitsamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte. Die Weltgesundheitsorganisation hat für diese Saison einen neuen Impfstoff bestimmt. Der werde nach denen in der Saison grasierenden Stoffen zusammengestellt. Auch in diesem Jahr besteht wieder die Möglichkeit, sich im Gesundheitsamt impfen zu lassen. „Aber man kann sich natürlich auch bei seinem Hausarzt, bei Betriebsärzten diesen kleinen Piks abholen“, sagt Elruth Gehrmann. Um einen rechtzeitigen und ausreichenden Schutz gegen die Grippe aufbauen zu können, sollte eine Impfung bereits im Oktober oder November sein. Danach dauert es zehn bis vierzehn Tage, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist. Aber selbst zu Beginn oder im Verlauf der Grippewelle sei es immer noch sinnvoll, eine versäumte Impfung nachzuholen. Immun gegen Grippe ist man nach einer Impfung etwa sechs bis zwölf Monate.

Wichtig sei die Impfung vor allem für ältere und kranke Menschen, Menschen, die viel Kontakt mit Personen haben. Das gelte besonders im Pflegeberuf. Für Kinder und jugendliche Angsthasen gibt es in diesem Jahr eine Besonderheit. Sie müssen nicht mehr fürchten, gepikst zu werden. Ganz einfach als Nasenspray bekommen Kinder von zwei bis sechs Jahre jetzt den Impfstoff gegen Grippe verabreicht. „Und für Angsthasen, die keine Spritze mögen, machen wir das auch noch bis zum 17. Lebensjahr“, meint Elruth Gehrmann. Da die Spritze wegfällt, hofft man, dass mehr Eltern und Kinder das nutzen werden.