Als die Tutower Feuerwehr kurz nach 0.35 Uhr anrückte, brannte es bereits großflächig. Erst gegen 3.30 Uhr war der Einsatz beendet.
Als die Tutower Feuerwehr kurz nach 0.35 Uhr anrückte, brannte es bereits großflächig. Erst gegen 3.30 Uhr war der Einsatz beendet. Jochen Klein
Als die Tutower Feuerwehr kurz nach 0.35 Uhr anrückte, brannte es bereits großflächig. Erst gegen 3.30 Uhr war der Einsatz beendet.
Als die Tutower Feuerwehr kurz nach 0.35 Uhr anrückte, brannte es bereits großflächig. Erst gegen 3.30 Uhr war der Einsatz beendet. Jochen Klein
Als die Tutower Feuerwehr kurz nach 0.35 Uhr anrückte, brannte es bereits großflächig. Erst gegen 3.30 Uhr war der Einsatz beendet.
Als die Tutower Feuerwehr kurz nach 0.35 Uhr anrückte, brannte es bereits großflächig. Erst gegen 3.30 Uhr war der Einsatz beendet. Jochen Klein
Als die Tutower Feuerwehr kurz nach 0.35 Uhr anrückte, brannte es bereits großflächig. Erst gegen 3.30 Uhr war der Einsatz beendet.
Als die Tutower Feuerwehr kurz nach 0.35 Uhr anrückte, brannte es bereits großflächig. Erst gegen 3.30 Uhr war der Einsatz beendet. Jochen Klein
Was da genau alles brannte, war nur schwer zu sagen.
Was da genau alles brannte, war nur schwer zu sagen. Jochen Klein
Wegen des vielen Qualms unterm Hallendach war beim Löschangriff meist Atemschutz-Ausrüstung notwendig.
Wegen des vielen Qualms unterm Hallendach war beim Löschangriff meist Atemschutz-Ausrüstung notwendig. Jochen Klein
Brandstiftung?

Großer Müllhaufen auf Tutower Flugplatz in Flammen

Auf dem Tutower Flugplatz stand in der Nacht jede Menge Unrat in einer alten sowjetischen Betonhalle in Flammen. Die Feuerwehrleute brauchten Stunden, den Brand unter Kontrolle zu bringen, weil das Wasser dort knapp war.
Tutow

In normalen Jahren hätten so einige von Jarmens Feuerwehrleuten um diese Zeit wohl auf dem Schützenplatz der Peenestadt beim Ausschenken am Bierwagen oder am Grill gestanden. Schließlich findet dort immer der Tanz in den Mai statt, mitgetragen von der Löschtruppe. Doch während solche Veranstaltungen wegen der Corona-Pandemie gerade pausieren müssen, scheren sich Brände nicht ums Virus. Und häufen sich gerade ziemlich am mittleren Peenetal. Diesmal gab es so einen Alarm kurz nach Mitternacht am frühen Samstag, weil in Tutow ein Feuer beziehungsweise Brandstifter sein Unwesen trieb, eine Selbstentzündung wirkt jedenfalls unwahrscheinlich.

Dort stand auf dem ehemaligen Militärflugplatz-Gelände am Rand des Ortes eine große alte Kfz-Unterstellhalle aus Betonteilen lichterloh in Flammen, besser gesagt ihr nur schwer zu definierender Inhalt. Schon seit vielen Jahren befindet sich in dem einst von der sowjetischen Luftwaffe genutzten und nach vorne offenen Gebäude, das wohl der Immobilienverwaltung der Bundesrepublik untersteht, jede Menge Unrat. Der umfasst alles mögliche – von Hausmüll und Gartenabfällen über Bauschutt und Erdhaufen bis hin zu Reifen. Als die Tutower Feuerwehrleute alarmiert wurden, muss das Ganze vermutlich schon eine ganze Weile gebrannt haben, denn die Flammen hatten sich bei ihrem Eintreffen bereits weit ausgedehnt.

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Löschwasser über 1,5 Kilometer herantransportiert

Angesichts des sich unter der Decke sammelnden Rauchs mussten die Löschangriffe meist unter Atemschutz vorgetragen werden, so dass die vom Tutower Einsatzleiter aus Jarmen angeforderte Unterstützung gerne gesehen wurde. Zumal die Kräfte aus der Peenestadt und deren Plötzer Löschgruppe mit wasserführenden Fahrzeugen anrückten und so die Schläuche wieder gespeist werden konnten. Weil dort draußen kein Löschwasserreservoir in der Nähe existiert, pendelten die „Tanker” dann zwischen Einsatzort und einem Hydranten am Pommernring hin und her – gute 1,5 Kilometer für eine Fahrstrecke.

Zwar war der Brand so relativ schnell unter Kontrolle, trotzdem dauerte der Einsatz Stunden, weil sich im Innern der Abfallhaufen Glutnester hielten. Um auf Nummer sicher zu gehen, baten die Feuerwehrleute den Flugplatzbetreiber um technische Hilfe: Er zog das Zeug mittels Radlader auseinander, so dass die Kameraden freie Bahn fürs Löschwasser hatten. Gegen 3.30 Uhr kamen die letzten von ihnen zurück ins Gerätehaus. Ebenfalls alarmiert waren die Wehren Völschow und Loitz, brauchten aber nicht mehr anrücken.

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Schranke soll unberechtigte Besucher abhalten

Der Sachschaden scheint kaum bezifferbar, da der massiven Unterstellhalle so ein Brand nur schwer was anhaben kann. Zudem blieb die Freifläche vor dem Gebäude verschont. Sie wird von den Gemeinden Tutow und Bentzin vor dem Abtransport zur Entsorgung beziehungsweise Kompostierung als Zwischenlager für ihren Grünschnitt genutzt, dafür muss an den Bund ein Pacht bezahlt werden. Eine verschließbare Schranke an der Zufahrt vom alten Rollweg soll derweil verhindern, dass unberechtigte Personen dort etwas verkippen. Mit dem Auto bis dort vor dürfte ein eventueller Brandstifter also eigentlich nicht gekommen sein.

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