Die Leiterin der Loitzer Grundschule Anke Kühn begrüßte am Sonnabend Bürgermeisterin Christin Witt, alle
Die Leiterin der Loitzer Grundschule Anke Kühn begrüßte am Sonnabend Bürgermeisterin Christin Witt, alle Kollegen, das Hort-Team, Eltern, Großeltern und natürlich die Schüler, die gemeinsam einen fröhlichen Tag der offenen Tür erlebten. Ulrike Rosenstädt
Nach Corona endlich möglich

Grundschule und Hort in Loitz öffnen Türen für Besucher

Die Teams von Loitzer Grundschule und Hort konnten jetzt endlich ihre neuen Einrichtungen vorstellen. Vom bisherigen Pandemie-Frust war nichts mehr zu spüren.
Loitz

Endlich war es soweit. Nach über einem halben Jahr feierte das Team von Loitzer Grundschule und Hort am zurückliegenden Sonnabend ihren Einzug in die Gebäude auf dem Gelände des Schulzentrums in der Goethestraße. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um Schulleiterin Anke Kühn und Hortleiterin Dana Bleck hatten zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. „Durch Corona war so ein offizieller Termin bisher noch nicht möglich. Daher konnten auch noch nicht alle Eltern unsere Räume und den schönen neuen Schulhort von innen sehen“, sagte die Schulleiterin in ihrer Begrüßungsrede.

Viel Applaus und viele Fragen

Die wurde von den Eltern, Kollegen und natürlich auch von den Schülern mit einem kräftigen Applaus kommentiert. Frohgestimmt verteilten sich Lehrer, Erzieher, Eltern, Großeltern und Kinder an den verschiedenen sportlichen Stationen, die am Sonnabend auf dem Schulhof aufgebaut waren.

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Nach den Aktivitäten und Raumbesichtigungen nahmen viele Gäste im Café Platz, das für den Vormittag in der Aula des Schulzentrums hergerichtet wurde. Es gab reichlich Kuchen, den die Kinder mit ihren Eltern selbst gebacken hatten. Eine große Auswahl an Leckereien und Kaffee lud dazu ein, gemeinsam ins Gespräch zu kommen. „Viele Eltern wollten wissen, wie die Abläufe bei uns im Hort so sind und was sie bei der Anmeldung eines Kindes, das nun im Sommer die Kita verlässt und zu uns in den Hort kommen möchte, beachten müssen“, berichtete Dana Bleck.

Nur ein Häuschen für Spielgeräte fehlt noch

So langsam aber sicher haben sich die kleinen und großen Hortis auch die Außenanlage ihres neuen Standortes erobert. Der Platz ist zwar nicht riesig, reicht aber aus, um ihre Naturprojekte weiter zu verfolgen. „Nun fehlt uns noch eine Art Spielgerätehaus, in dem wir unsere Outdoor-Gerätschaften unterstellen können“, sagte die Hortleiterin. Doch sie sei optimistisch, dass auch diese Frage bald geklärt werde. Sowohl Dana Bleck als auch Schulleiterin Anke Kühn lobten ausdrücklich die gute Zusammenarbeit mit der Stadt als Schul- und Hortträger. Bürgermeisterin Christin Witt hielt am Sonnabend eine kleine Rede und mischte sich im Anschluss ebenfalls unter die Besucher.

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Derzeit besuchen 158 Mädchen und Jungen die Loitzer Grundschule. „Hinzu kommen zwölf ukrainische Kinder, die momentan hier im Ort leben“, sagte Anke Kühn auf Nordkurier-Nachfrage. Zusätzlich zu dem Online-Unterricht, den sie von ihren ukrainischen Lehrern erhalten, sind sie täglich für zwei Stunden an der Grundschule, um unter anderem die deutsche Sprache zu erlernen. „Dafür sind sie sehr dankbar. Sowohl den Kindern also auch ihren Müttern ist deutlich anzumerken, dass sie sich freuen, hier bei uns etwas normalen Alltag erleben zu können“, sagte Anke Kühn.

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