FÖRDERUNG IN AUSSICHT

Hoffnung keimt im Hanseviertel

Mit einer Förderung für die Instandsetzung des maroden Bohlenrundweges um die Fischerinsel sieht es offenbar gut aus. Jetzt ist die Stadt am Zug.
Georg Wagner Georg Wagner
Bei Nässe blieb der Rundweg schon immer versperrt, doch seit dem vorigen Jahr gibt es gar keinen Zutritt mehr. Ändert sich das mit der neuen Saison?  
Bei Nässe blieb der Rundweg schon immer versperrt, doch seit dem vorigen Jahr gibt es gar keinen Zutritt mehr. Ändert sich das mit der neuen Saison? Georg Wagner
Derzeit ruht das Hanseviertel im Winterschlaf. Stadt und Verein hoffen, in der nächsten Saison auch den Bohlenrundweg wieder öffnen zu können.
Derzeit ruht das Hanseviertel im Winterschlaf. Stadt und Verein hoffen, in der nächsten Saison auch den Bohlenrundweg wieder öffnen zu können. Georg Wagner
Demmin.

Wenn es in Strömen gießt, bleibt der Steg auf der Demminer Fischerinsel versperrt. „Bei Nässe kein Zutritt“, steht vorsorglich auf den Pforten zu dem bei Besuchern des Hanseviertels beliebten Rundweg. In den derzeit nassen Tagen spielt das allerdings keine Rolle.

Denn einerseits bleibt das Hüttendorf über die Wintermonate ohnehin geschlossen, und andererseits musste der Trägerverein in der vergangenen Saison die Türen durch die Palisaden aus Sicherheitsgründen auch bei Trockenheit sperren. Der Steg war stellenweise zu baufällig geworden. Seitdem hofft man im Hanseviertel und im Demminer Rathaus auf Mittel aus dem Fonds des Vorpommern-Staatssekretärs Patrick Dahlemann (SPD), um den rund 800 Meter langen Insel-Steg wieder instandsetzen zu können.

68 000 Euro nötig

Diese Hoffnung scheint durchaus berechtigt. Das stellte die Landtagsabgeordnete Jeannine Rösler (Die Linke) fest, als sie Dahlemann fragte, wie es um den Antrag bestellt sei. „Er bestätigte mir, dass es mit einer Förderung des Rundweges aus dem besagten Vorpommernfonds sehr gut aussieht. So sei er mit der Stadt im Gespräch, was den Eigenanteil betrifft. Alles sei auf gutem Weg und er geht davon aus, dass der Antrag dann auch rasch bewilligt wird.“

Rund 68 000 Euro soll die Sanierung nach der bisherigen Schätzung kosten. 35 000 Euro hat die Stadt laut Bürgermeister Michael Koch (CDU) als Eigentümerin der Insel von Dahlemann avisiert bekommen. Der Rest, also rund 33 000 Euro, wäre der benötigte Eigenanteil. Ihn müssten sich laut Bürgermeister Stadt und Hanseviertel-Verein teilen.

Im städtischen Etat für 2018 ist die Summe indes nicht eingestellt, und die Kommunalaufsicht hat den Haushalt auch noch nicht genehmigt. „Es müsste also im Nachgang eine außerplanmäßige Ausgabe getätigt werden“, erklärte Koch. Allerdings sollte das bei der gegenwärtig nicht mehr ganz so schlechten Haushaltslage nicht unbedingt ein großes Problem sein.

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