CORONAVIRUS

Inzidenzwert schießt in Demmin auf 388

Die Infektionszahlen steigen trotz Lockdown immer weiter an, die Stadt Demmin kratzt gar an der 400er Marke bei der Inzidenz. Eigene Regelungen soll es aber nicht geben.
Bürgermeister Michael Koch (CDU).
Bürgermeister Michael Koch (CDU). Kai Horstmann
Demmin ·

Die Grenze von 200 Coronafällen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen ist in der Mecklenburgischen Seenplatte gefallen. Der Kreis gilt offiziell als Corona-Hochrisikogebiet. Doch der kreisweite Inzidenzwert ist im Vergleich zu dem der Hansestadt Demmin noch beinahe gering. Bis Freitagmorgen kletterte die Zahl hier auf 388.

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Landesweite Regelungen statt Kleinteiligkeit

Noch schärfere Beschränkungen als sie ohnehin bereits durch die Verfügung des Seenplatte-Landrats Heiko Kärger in Kraft sind, wird es für die Demminer jedoch vorerst nicht geben. „Wir als Stadt stellen selbst keine Allgemeinverfügung auf”, so Bürgermeister Michael Koch (CDU). Nach seiner Ansicht sei das auch nicht wirklich zielführend. So müsse das Problem größer gedacht werden. Regelungen sollten laut Koch nach Möglichkeit landesweit gelten. „Das ist sinnvoller als diese Kleinteiligkeit”, sagt er.

Und in der Tat ist das Gewirr aus wechselnden Regeln und Appellen bisweilen schwer zu durchschauen. Was bleibt, ist die Bitte die Kontakte so weit es geht einzuschränken, um der Pandemie Herr zu werden. Ein Punkt, den auch der Bürgermeister noch einmal hervorhebt und gleichzeitig für die Mitarbeit der Demminer dankt.

In der Seenplatte hatte Landrat Kärger eine Ausgangssperre von 20 Uhr bis 6 Uhr verfügt, ebenso wie eine strikte Schließung der Schulen – mit Ausnahme der Abschlussklassen.

 

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