PS-Hölle Basebohl
Krach, Bumm, Stockcar!

Auch wenn es nicht den Anschein erweckt, kam es den Organisatoren zufolge zu keinen schwerwiegenden Unfällen.
Auch wenn es nicht den Anschein erweckt, kam es den Organisatoren zufolge zu keinen schwerwiegenden Unfällen.
© Carsten Büttner Tel:01716441019 smoltfilm@t-online.de

Mit atemberaubenden Rennen, spektakulären Stunts, guten Ergebnissen und etlichen Besuchern ist das erste Stockcar-Wochenende dieses Jahr verlaufen. Hier die Bilder!

Laut, lauter, Stockcar! Selbst für die Besucher, die am vergangenen Wochenende zum ersten Mal in Basepohl dabei waren, sollte es ein Leichtes gewesen sein, die PS-Hölle zu finden. Sie mussten einfach immer ihren Ohren nach. Denn die rund 200 teilnehmenden Fahrer und ihre frisierten Rennwagen waren nicht nur heiß, sie brannten förmlich – sowohl in der Fahrerkabine als auch unter der Motorhaube. Das lag wohl nicht zuletzt daran, dass es nun endlich wieder losging auf der abgesteckten Strecke im Industriegebiet im Basepohler Schlag. Und sich die meisten Teams eine gute Ausgangslage zu Beginn der Rennsaison 2019 verschaffen wollten.

Doch von Übermut auf der Piste konnte keine Rede sein. Die Rennleitung zeigte sich jedenfalls mit dem Ablauf des ersten Renn-Wochenendes des Jahres sehr zufrieden. Schwere Unfälle haben sich zum Glück in Grenzen gehalten, alle seien ganz ordentlich gefahren. Lediglich ein Fahrer musste nach einem spektakulären Überschlag, der auf dem Autodach endete, zur Kontrolle ins Krankenhaus. „Hier konnte aber schnell Entwarnung gegeben werden“, sagte Kathrin Giebener-Trost vom Motorsportförderverein Stavenhagen später.

Top Ergebnisse für einheimische Stockcar-Piloten

Unterm Strich waren es für den Verein als Veranstalter des Basepohler Stockcar-Rennens wieder zwei tolle Tage, wie es hieß. „Und die Zuschauer am Streckenrand hatten natürlich eine Menge zu sehen“, so die Demminerin, die seit 2002 mit dem Motorsportförderverein die Rennen ausrichtet.

Wie in der Vergangenheit traten die Fahrer in zehn Klassen gegeneinander an – von Trabant bis Buggy, von Allrad bis Heckantrieb. In jeder Klasse musste fünfmal gefahren werden. Drei Durchgänge gab es am Sonnabend, zwei waren es am Sonntag. Danach ging es schließlich ins Stechen. Das Finale bildeten die Massenstarts, bei denen das Publikum noch einmal richtig was geboten bekam.

Die heimischen Teams mussten im Anschluss auf keinen Fall mit gesenkten Köpfen vom Platz gehen. So sicherte sich beispielsweise Thomas Triebel vom Team „Autohandel Giebener & Trost“ in der Buggy-Klasse Platz 1. Auch die Wühler Demmin landeten auf dem Siegertreppchen, allerdings bei Autocross Original. Daniel Wendt vom „Dany Team“ aus Düvier erreichten bei Allrad (offene Klasse) den zweiten Rang. Auch drei Sonderpokale wechselten den Besitzer: für „Tanz auf der Haube“, „Überschlag über Erdwall“ und „Bestes Team“ – das wurde übrigens P & E Racing Team aus Jakobsdorf.