POLIZEIKONTROLLE BEI DEMMIN

Landwirte haben Mist und Strohballen falsch transportiert

Die Polizei hat bei Demmin zwei Landwirte kontrolliert. Einer hatte Strohballen nicht richtig gesichert, der andere hatte Mist zu hoch geladen.
Nordkurier Nordkurier
Dieser Landwirt musste in Leistenow stehen bleiben, ein Anhänger war falsch beladen.
Ein Gurt, der die Strohballen mittig sichert, genügt nicht. Die Ballen an der Seite müssen ebenfalls gesichert werden.
Demmin.

Zwei Landwirte sind nahe Demmin von der Polizei aus dem Verkehr gezogen worden. Beide hätten ihre Ladung nicht richtig gesichert, hieß es dazu am Freitag.

Auf der Landesstraße am Ortseingang Hohenmockern fiel den Beamten bei einer Streifenfahrt der erste Traktor auf. „Der auf dem Anhänger befindliche Mist war erkennbar zu hoch geladen und nicht ausreichend gesichert”, teilte die Polizei mit. Bei einer Kontrolle des 56 Jahre alten Fahrers fiel auf, dass dieser weder Fahrerlaubnis noch Fahrzeugpapiere dabei hatte und der Anhänger nicht richtig gekennzeichnet war. Angebracht war kein eigenes Kennzeichen, sondern nur ein Wiederholungskennzeichen ohne entsprechende Plakette zur Hauptuntersuchung. Der Landwirt durfte nicht weiterfahren, seinen Anhänger darf er erst wieder benutzen, wenn er die erforderlichen Unterlagen vorweisen kann.

Eine Stunde später fiel der Polizeistreife ein weiterer Landwirt auf, diesmal in Leistenow. Der 44-Jährige hatte Strohballen geladen, diese allerdings auch nicht ausreichend gesichert. Es nütze nichts, die Ballen mit einem Gurt in der Mitte des Anhängers längs zu sichern, die Strohballen an der Seite könnten dann immer noch von der Ladefläche kippen, so die Polizei. Auch dieser Landwirt durfte nicht weiterfahren, er hatte ebenfalls Fahrerlaubnis, Fahrzeugpapiere nicht dabei. Das gelte auch für Kennzeichen und die erforderliche Hauptuntersuchung für den Anhänger, hieß es.

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Kommentare (2)

Soll ja alles sein, jeder Fahrzeugführer hat dafür zu sorgen, dass alle Papiere dabei sind, dass die Fahrzeuge ordnungsgemäß zugelassen sind, Ladungssicherung etc.. Aber warum kümmert sich keine Polizei, um die osteuropäischen LKWs die hier auf den Bundesstraßen mit 100 kmh unterwegs sind ,obwohl nur 60 erlaubt sind und einen bei einer Ortsdurchfahrt fast von der Straße schieben, weil man in der Ortschaft pflichtgemäß 50 fährt. Man kann ja schon fast vermuten, das hier der Polizei, von der Politik und Wirtschaft ein Handlungsverbot auferlegt wurde. Selbstverständlich streng Geheim. Wahrscheinlich muss erst wieder eine Katastrophe passieren bevor etwas passiert.

und dazu keine Papier für Fahrzeug und Anhänger. Da wird es wohl keinen TÜV geben. Auf dem Land wo noch weniger Polizei da ist, nimmt man es mit den Vorschriften nicht so genau.
#HIHRKE# Ladungssicherheit und Geschwindigkeit sind zwei verschiedene Dinge. Die Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeit kann auch das Landratsamt mit mobilen Messgeräten durchführen. Ihre Vermutung, dass die Beamten einer "Geheimen" Anweisung folgend halte ich persönlich für sehr weit hergeholt. Es ist doch so, dass die Anzahl der rückläufigen Verkehrskontrollen eher auf weniger Personal zurück zu führen sind.
Die kontrollierten Landwirte werden es mit der Ladungssicherheit wohl etwas übertrieben und ehrlich gesagt, möchte ich während der Fahrt keine Bekanntschaft mit einem Strohballen machen. Gleiches trifft auch auf den Mist zu. Fällt der runter, was nicht selten ist, ist er für Motorradfahrer eine ernste Gefahr.