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Lindenberger machen weiter: Nun ist die Winterkirche dran

Die Mitglieder des Lindenberger Kirchturm-Fördervereins freuen sich über ihren Kirchturm, doch sie haben noch mehr Pläne. [KT_CREDIT] FOTO: Jana Otto

VonJana OttoTrotz Kritik hält der Kirchen-Förderverein in dem Dorf unverdrossen an seinem Projekt fest. Möglichst noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten ...

VonJana Otto

Trotz Kritik hält der Kirchen-Förderverein in dem Dorf unverdrossen an seinem Projekt fest. Möglichst noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten in die zweite Runde gehen.

Lindenberg.Die Mitglieder des Lindenberger Kirchen-Fördervereins werden nicht aufgeben. Auch nicht, nachdem sie beim jüngsten Fördervereinstag viel Kritik seitens der Kirche einstecken mussten (der Nordkurier berichtete). „Wir lassen uns nicht entmutigen und sind nach wie vor gut motiviert, das Projekt weiter voranzubringen“, meint Hanns-Ludwig Viebahn, Vorsitzender des Lindenberger Vereins. Zwar ist eines ihrer großen Ziele bereits erreicht, schließlich hat die Lindenberger Kirche ihren Turm wieder, doch es soll noch mehr an dem Gotteshaus passieren. Um die hohen Kosten überschaubar zu halten, wurde das Projekt Kirchturm in drei Bauabschnitte unterteilt. Nachdem der erste, große im vergangenen Jahr vollendet wurde, sollen die vergleichsweise kleineren nach Vorstellung des Fördervereins aber zeitnah folgen. Denn in dem Fuß des Turms ist eine Winterkirche vorgesehen, die einerseits in den kalten Monaten für Gottesdienste genutzt werden soll, andererseits aber für darüber hinaus gehende kirchgemeindliche Arbeit zur Verfügung stünde.
„Im zweiten Bauabschnitt muss hier unter anderem der Fußboden gelegt, eine Heizung eingebaut und die Elektrik gemacht werden“, erläutert Hanns-Ludwig Viebahn. Zudem fehlen frischer Putz an den Wänden und drei Fenster, die für ausreichend Licht sorgen.
In einem dritten Bauabschnitt soll die Winterkirche dann auch noch eine Teeküche und Sanitäranlagen erhalten. Doch das liegt momentan noch in weiter Ferne. Um die 45 000 Euro müssen aufgebracht werden, um das Projekt zu vollenden. Und auch wenn der Baubeauftragte des Kirchenamtes, Ralf Schönberg, riet, die Arbeiten erst zu beginnen, wenn sie auch bis zum Ende durchfinanziert sind, hoffen Hanns-Ludwig Viebahn und seine Mitstreiter darauf, dass es bald losgeht. „Anfangen sollten wir zumindest“, meint der Vereinsvorsitzende.
10 000 Euro habe der Verein bereits dafür an Spenden eingeworben. „Hinzu kommt, dass uns 5000 Euro Patronatsmittel verloren gehen könnten, wenn sie in diesem Jahr nicht verbaut werden“, schildert Hanns-Ludwig Viebahn. Die ersten Schritte seien innerhalb des Bauausschusses, einem Gremium aus Vertretern der Kirchgemeinde sowie des Fördervereins, bereits besprochen worden.
Darüber, ob und was allerdings gemacht wird, entscheidet schließlich der Kirchgemeinderat. „Bei allem, was war, lassen wir uns nicht beirren. Wenn wir warten, bis wir alles Geld zusammen haben, dann wird es noch ewig dauern“, meint Hanns-Ludwig Viebahn.

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j.otto@nordkurier.de