FRAU GESTORBEN

Loitz nach schwerem Verkehrsunfall geschockt

Nach dem Unfall in der Loitzer Innenstadt zeigen sich viele Bürger betroffen und drücken ihre Anteilnahme aus. Doch auch Spekulationen machen die Runde.
Ulrike Rosenstädt Ulrike Rosenstädt
Ein trauriger Blick in die Goethestraße, in der sich in der zurückliegenden Woche ein folgenschwerer Verkehrsunfall
Ein trauriger Blick in die Goethestraße, in der sich in der zurückliegenden Woche ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignet hatte. Die Stadt nimmt das Unglück zum Anlass, um noch einmal zu überprüfen, ob auch alle Straßenlaternen in Ordnung sind und genügend Licht abgeben. Ulrike Rosenstädt
Loitz.

Eine kleine Stadt steht unter einem großen Schock. Der Verkehrsunfall in der zurückliegenden Woche, bei der nach Polizeiangaben in der Goethestraße eine Frau ums Leben gekommen ist, bewegt immer noch sehr viele Menschen. Viel Anteilnahme, doch auch viele Mutmaßungen über den Unfallhergang machen derzeit die Runde.

Der Pressesprecher der Polizeiinspektion Anklam, Andrej Krosse, konnte bisher jedoch noch keine weiteren Informationen geben und warnte vor Spekulationen. Auf Nordkurier-Nachfrage sagte er: „Wir können zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Aussagen zur Unfallursache treffen. Die Auswertung des DEKRA-Gutachtens und die Befragung der Zeugen erfolgen sehr sorgfältig. Das braucht alles seine entsprechende Zeit.“

Bürgermeisterin appelliert an Bürger

Um Ruhe und Besonnenheit bittet auch die Loitzer Bürgermeisterin Christin Witt. Sie könne zwar gut verstehen, dass das Geschehene die Menschen im Ort sehr bewegt, auch ihr gehe das Schicksal der Familien sehr nahe. Dennoch nahm sie jetzt den schweren Unfall zum Anlass, um ganz praktische Dinge zu hinterfragen: „Wir haben uns einen Tag nach dem Unglück im Rathaus gleich zusammengesetzt und darüber beraten, ob das Straßenlicht überall hell genug ist und ob alle Lampen auch wirklich funktionieren oder ob wir noch einmal gezielt kontrollieren müssen“, sagte Christin Witt in einem Gespräch mit dem Nordkurier.

Doch sie möchte mit ihrer öffentlichen Bitte noch einen Schritt weitergehen: „Gerade jetzt, in der dunklen Jahreszeit, sollten alle Erwachsenen für sich und ihre Kinder darauf achten, dass die Beleuchtung an ihren Fahrrädern funktioniert. Zudem gibt es Kinderbekleidung mit Signalstreifen, die reflektieren. Ich finde auch solche kleinen Maßnahmen, die für Aufmerksamkeit im Straßenverkehr sorgen, sollten genutzt werden“, appellierte die Loitzer Bürgermeisterin ans Verantwortungsbewusstsein der Peenetal/Loitzer. Sie wolle auf keinen Fall mit dem erhobenen Zeigefinger daherkommen: „Doch wenn so ein schlimmer Unfall passiert, dann möchte man helfen und etwas tun, was tröstet und gleichzeitig den Fokus noch mal gezielt auf die notwendige Achtsamkeit richten, um Gefahren zu verhindern“, sagte sie.

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Kommentare (2)

Auch Erwachsene sollten diese Reflektoren nutzen. Die Sichtbarkeit erhöht sich um ein vielfaches!

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