Ausflugstipp für Pfingsten

Loitz wird zentraler Gastgeber für Kunst:Offen

Dass die Kleinen richtig groß darin sind, gute Gastgeber zu sein, davon scheint der Tourismusverband Vorpommern überzeugt zu sein. Loitz wurde nämlich als zentraler Gastgeberort für das Kulturfestival Kunst:Offen 2020 ausgewählt.
Auf dem Gelände des alten Loitzer Kaufmannshofes, der heute als KulturKonsum genutzt wird, ist reichlich Platz für d
Auf dem Gelände des alten Loitzer Kaufmannshofes, der heute als KulturKonsum genutzt wird, ist reichlich Platz für die zentrale Ausstellung, zu der der Tourismusverband Vorpommern am Kunst:Offen-Wochenende einlädt. Die kleine Stadt freut sich trotz der vielen Arbeit, zentraler Austragungsort zu sein. Ulrike Rosenstädt
Auch in das älteste Haus der Stadt Loitz, in die ehemalige Heiliggeistkapelle wird zu Kunst:Offen wieder Leben einziehen.
Auch in das älteste Haus der Stadt Loitz, in die ehemalige Heiliggeistkapelle wird zu Kunst:Offen wieder Leben einziehen. Ulrike Rosenstädt
Loitz

Erst Jarmen, jetzt Loitz. In Sachen Auftaktveranstaltung und Zentralausstellung für Kunst:Offen setzt der Tourismusverband Vorpommern ganz offensichtlich gern auf kleine Städte an der Peene. Kein Wunder, denn sowohl Jarmen als auch Loitz haben sich in der Vergangenheit schon oft als gute Gastgeber erwiesen. Oder hat doch jemand ein bisschen nachgeholfen und den Namen Loitz ins Spiel gebracht?

„Wir arbeiten als Heimatverein mit dem Tourismusverband eng zusammen. Deren Mitarbeiter kennen den KulturKonsum von Tagungen und anderen Veranstaltungen. Bei Treffen in zurückliegenden Jahren habe ich bestimmt mal gesagt, dass wir auch gerne einmal zentraler Austragungsort für Kunst:Offen wären“, sagte Karin Heymann auf Nordkurier-Nachfrage.

80 Aussteller präsentieren ihre Werke

Die Heimatvereinsvorsitzende hatte ihre Fühler nicht im Alleingang ausgestreckt. Die Stadtverwaltung und auch ihre Mitstreiter aus dem Verein waren von Beginn an involviert. Dass es jetzt tatsächlich geklappt hat und Loitz zentraler Gastgeber wird, freut inzwischen alle Beteiligten. „Wir machen uns schon Gedanken, wie wir auch optisch deutlich machen können, dass wir uns über und auf viele Besucher freuen. Es wird uns sicher, außer Plakaten an den Stadteingängen, noch einiges einfallen, um die Aufmerksamkeit der Gäste zu wecken“, sagte die Loitzer Bürgermeisterin Christin Witt.

Erste Beratungen mit ihr und der Heimatvereinsvorsitzenden habe es bereits gegeben. Mit dem Ergebnis, dass die ersten Orte feststehen, die sich direkt in Loitz am Kunst:Offen-Wochenende vom 30. Mai bis 1.  Juni beteiligen. Platz für die Zentralausstellung, die am 29.  Mai eröffnet wird, ist im KulturKonsum in der Peenestraße 8. „Wir rechnen mit 80 Ausstellern, die eines ihrer Werke auf unserem Gelände präsentieren“, sagte Karin Heymann.

Ältestes Haus der Stadt öffnet seine Türen

Gemeinsam mit ihren Mitstreitern aus dem Verein geht sie ganz stark davon aus, dass das Wetter am Pfingstwochenende mitspielt und auf jeden Fall die Plastiken im Freien präsentiert werden können. Für Bilder, Grafiken, Malereien und Fotografien stehen reichlich Wände im Galerieraum und auf dem Kemladenboden zur Verfügung.

Erstmals nach über zehn Jahren öffnet sich zu diesem Anlass auch wieder die Galerie im Steintor. Dieser kleine historische Ort an der Stadtmauer, Höhe der Marienkirche, soll Platz für die Arbeiten von drei Greifswalder Künstlerinnen bieten. „Auch die Peenerei, ehemals Ulis Radladen, sowie die Heiliggeistkapelle, das älteste Haus in der Loitzer Innenstadt, werden zu Kunst:Offen als Ausstellungsort Besucher empfangen“, kündigte Karin Heymann an.

Gemeinsam mit Sigrid Daus wird sie sich persönlich mit einer Fotoschau beteiligen. Dass Kunst:Offen und Loitz gut zusammenpassen, werden all jene bestätigen, die spätestens seit der Eröffnung des KulturKonsums, regelmäßig dort Veranstaltungen besuchen. Doch auch als Konzertort der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern hat sich Loitz bereits einen Namen weit über die Region hinaus gemacht. „Kunst:Offen 2020 bei uns in der Stadt, das wird toll. Auch wenn die Aktion viel Arbeit bedeutet, wir gemeinsam alle richtig anpacken müssen, Gastgeber einer solchen großen Aktion zu sein, ist eine Chance für Loitz“, sind sich Karin Heymann und Christin Witt einig.

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