STOLPERSTELLEN BESEITIGT

Loitzer Gehweg wieder sicher

Auch die alten Gehwegplatten in der Loitzer Bartelsstraße gehören jetzt der Vergangenheit an. Sie hatten sich immer häufiger als Stolperfallen entpuppt.
Ulrike Rosenstaedt Ulrike Rosenstaedt
Steffen Schulz und Marco Sauerborn waren rund vier Wochen vor allem damit beschäftigt, den Gehweg in der Bartelsstra&szli
Steffen Schulz und Marco Sauerborn waren rund vier Wochen vor allem damit beschäftigt, den Gehweg in der Bartelsstraße zu sanieren. Nicht nur ihr Chef ist zufrieden, auch die Anwohner freuen sich über den neuen Weg vor ihren Haustüren. Ulrike Rosenstädt
Die Stolperfallen in der Bartelsstraße sind jetzt beseitigt.
Die Stolperfallen in der Bartelsstraße sind jetzt beseitigt. Ulrike Rosenstädt
Loitz.

Der Gehwegebau in Loitz ist ein Dauerbrennerthema: Immer wieder sind Gewerke oder Mitarbeiter des Loitzer Bauhofes im Einsatz, immer wieder ist es noch nicht genug, was die Stadt in dieser Richtung anschiebt, immer wieder gibt es Beschwerden über den schlechten Zustand von Fußwegen vor den Wohnhäusern.

Das wird vor allem im Rahmen der Einwohnerfragestunde bei den Stadtvertretersitzungen deutlich. Nämlich dann, wenn Abgeordnete im Namen von Loitzer Bürgern Sorgen und Beschwerden vortragen. An mindestens einer Stelle im Ort könnte die Kritik jetzt allerdings verstummen.

Der Weg in der Bartelsstraße und damit die Zuwegung vor sechs Eingängen eines Blocks, der von der Wohnungsgenossenschaft Loitz  eG verwaltet wird, ist nämlich wieder richtig schick. Doch schön aussehen zählt bekanntlich nicht allein. Wohl noch viel wichtiger ist, dass der Weg nun wieder sicher passierbar ist. „Einige wenige Restarbeiten sind noch zu machen. Dazu gehört unter anderem das Verfugen von einigen Platten. Die alten stammten übrigens noch aus DDR-Zeiten“, sagte der Leiter des Loitzer Bauhofes, Maik Maschmeier, jetzt bei einem Vororttermin mit dem Nordkurier.

Fünfstellige Summe investiert

Auch das Anlegen des Grünstreifens zwischen Gehsteig und Straße muss noch erfolgen. Das geht natürlich erst, wenn die milden Wintertemperaturen noch etwas milder sind. „Rasen brauchen wir jetzt noch nicht anpflanzen, das wäre noch etwas zu früh“, sagte der Bauhofchef. Kleine Ausbesserungen müssten auch noch an den Regenentwässerungen erfolgen, denn auch die wurden von Regenrinne bis Ablaufrohr komplett erneuert.

Zwei der Mitarbeiter aus der Bauhoftruppe, Steffen Schulz und Marco Sauerborn, waren in den zurückliegenden Wochen hauptsächlich mit diesem Projekt beauftragt. Rund 110 Meter haben sie neu gepflastert. Zuvor erfolgte der gesamte Aushub des alten Untergrunds. „Die beiden haben die Tiefbauarbeiten gestemmt. Das hat alles gut geklappt. Es wurde eine fünfstellige Summe in diese Maßnahme investiert“, ist Maik Maschmeier mit dem Einsatz seiner Leute zufrieden.

Weiterer Wegebau geplant

Geht es nach seinem Willen, dann könnte es in der Straße „Am Kiewitt“ mit den Gehwegarbeiten gleich weitergehen. „Doch wir müssen auch vorsichtig sein, können nicht so vorpreschen. Die Stadt entscheidet natürlich, wie es jetzt mit der Gehwegsanierung weitergeht. Da kann ich jetzt noch nichts Verbindliches zu sagen. Das macht dann die Bürgermeisterin“, verwies Maik Maschmeier auf seine Chefin. „Es wird weitergehen“, sagt die Loitzer Bürgermeisterin Christin Witt auf Nachfrage. „Wir müssen uns nun aber auch erst einmal nach dem Haushalt richten, die Dinge in Ruhe mit den Bauausschussmitgliedern und im Rahmen der Stadtvertretung beraten und beschließen. Aber weiter geht es mit dem Wegebau, natürlich. Das wollen wir doch alle. Einen zeitlichen Ablauf geben wir dann noch rechtzeitig bekannt.“

Zu denen, die schon jetzt mit dem Gehewegebau-Fortschritt innerhalb der Peenestadt zufrieden sind, zählt der Vorstandsvorsitzende der Wohnungsbaugenossenschaft Loitz eG Markus Lüdtke: „Nicht nur mir persönlich gefällt der neue Gehweg in der Bartelsstraße. Wir haben auch von unseren Anwohnern viel Gutes gehört. Jeder ist froh, wenn sich das Stadtbild zum Guten verändert.“

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