VEREINSGELÄNDE AUFGEMÖBELT

Loitzer Schützen ackern Tausende Stunden

Sowohl Sportschützen als auch Jäger nutzen die Schieß-Anlage in Loitz regelmäßig, um zu trainieren. Damit sie das auch weiterhin können, hat der Schützenverein hier mächtig rangeklotzt.
Eine starke Truppe: Sie packten in den zurückliegenden Wochen und Monaten immer wieder mit an, um das Gelände des Lo
Eine starke Truppe: Sie packten in den zurückliegenden Wochen und Monaten immer wieder mit an, um das Gelände des Loitzer Schützenvereins auf Vordermann zu bringen. Schützenverein Loitz 1990 e.V.
Das Gelände des Schützenvereins Loitz aus der Vogelperspektive. Die Fläche beträgt rund zwei Hektar.
Das Gelände des Schützenvereins Loitz aus der Vogelperspektive. Die Fläche beträgt rund zwei Hektar. Schützenverein Loitz/ZVG
Viele Hände schafften nach weit über 3000 freiwilligen Arbeitsstunden ein Ende. Auch die Schießstände wur
Viele Hände schafften nach weit über 3000 freiwilligen Arbeitsstunden ein Ende. Auch die Schießstände wurden Schritt für Schritt überholt. Schützenverein Loitz 1990 e.V.
Über 430 Meter Zaun wurden neu gesetzt. Das verlangte den Ehrenamtlern viel Geduld und Muskelkraft ab.
Über 430 Meter Zaun wurden neu gesetzt. Das verlangte den Ehrenamtlern viel Geduld und Muskelkraft ab. Schützenverein Loitz 1990 e.V.
Im Zuge der Sanierungsaktion wurde auch die Beschilderung an den Vereinsgebäuden erneuert.
Im Zuge der Sanierungsaktion wurde auch die Beschilderung an den Vereinsgebäuden erneuert. Ulrike Rosenstädt
Loitz.

Wer sich am Rande bewegt, muss deshalb nicht im Verborgenen bleiben. Schon gar nicht, wenn sich dort, in der Loitzer Hiddenhausener Straße  2, mächtig viel bewegt. Natürlich nicht von allein. Dank des unermüdlichen, ehrenamtlichen Einsatzes von Mitgliedern und Sympathisanten des Schützenvereins Loitz 1990 e. V. hat sich das Gelände in den zurückliegenden Monaten optisch zu einer richtig ansehnlichen Anlage gemausert.

Und Vereinsmitglied Rüdiger Jahn entschärft gleich alle Bedenken: „Unser Vereinsplatz entspricht den Standards. Hier braucht sich kein Zaungast zu fürchten. Natürlich müssen alle Nutzer gewissenhaft und ordentlich mit den Trainingsutensilien, mit allen Gerätschaften, die zum Vereinsgelände gehören, umgehen“, sagte der Loitzer bei einem Rundgang über den Schießplatz. Der ist rund zwei Hektar groß.

Komplett aufgeräumt und teils neu gestaltet

Rüdiger Jahn gehört zu einer Gruppe von Männern, die in den zurückliegenden Monaten weder auf die private Zeit noch auf ihre Knochen Rücksicht genommen und immer wieder angepackt haben, damit bis zum Ende des Jahres die Außenanlage komplett aufgeräumt und teilweise neu gestaltet ist. Inzwischen ist das vollbracht.

Die Schießstände waren bereits in die Jahre gekommen. Sie wieder auf Vordermann zu bringen, bedeutete ein gutes Stück Arbeit. Zahlen sprechen für sich. Die möchte Rüdiger Jahn am liebsten so gar nicht in die Öffentlichkeit bringen, ebenso wenig wie seinen Namen. Aber mal ehrlich, warum damit hinterm Berg halten: Allein bis zum Sommer 2019 wurden seit Beginn des umfangreichen Arbeitseinsatzes Ende Oktober 2018 gut 3000 freiwillige Arbeitsstunden geleistet.

Mehr als 400 Meter Zaun gesetzt

Rüdiger Jahn ist seit Anfang der 90er-Jahre Mitglied des Vereins, stellte neben seiner Manpower gern private Technik, wie einen kleinen Bagger, zur Verfügung. Im Gespräch erwähnt er dann doch, ganz freiwillig, eine beeindruckende Zahl: „In den letzten Wochen haben wir 435 Meter Zaun gesetzt.“ Dabei wurden Metallpfähle in die Erde gebracht und schließlich auch der Eingang, die Zufahrt, neu gestaltet. Das frisch rot gestrichene Eingangstor ist nun wirklich nicht mehr zu übersehen. Im Zuge der Außenanlagen-Sanierung wurde auch die Beschilderung erneuert und aktualisiert.

Wie kam der Stein für diese baulichen Veränderungen überhaupt ins Rollen? „Schießstätten werden regelmäßig Überprüfungen durch das Ordnungsamt des Landkreises unterzogen. Das erfolgt so alle vier Jahre. Uns war klar, dass wir uns dieser Überprüfung stellen müssen. Der Schießstandsachverständige nahm seine Arbeit auf. Parallel legten wir mit den Arbeitseinsätzen los“, sagte Rüdiger Jahn. „Jeder trägt seinen Teil bei. Wir sind ein harter Kern von bis zu zehn Leuten, die viel auf der Anlage arbeiten“, ließ sich Rüdiger Jahn doch noch aus der Reserve locken. Dabei verdient die Truppe doch vollsten Respekt.

Jäger schießen viel auf „laufenden Keiler”

Für die Sportschützen gibt es Trainingsmöglichkeiten für Trap-, Skeet- sowie Schießen mit klein- und großkalibrigen Waffen. Zudem ist der Loitzer Schützenverein bei Trainings- und Wettkampfkollegen des Landes respektiert und geschätzt. Erinnert sei an den Peenepokal, der im Sommer 2019 in Loitz ausgetragen wurde. Auch Jäger kommen gerne zum Schießtraining vorbei, schießen bevorzugt auf Tontauben und den simulierten laufenden Keiler. All das ist auf der flotten, durchsanierten Anlage möglich. Einige wenige Restarbeiten werden sicher auch 2020 noch zu erledigen sein.

Wer übrigens Mitglied in dieser engagierten Truppe werden oder die Jäger-Trainingszeiten nutzen möchte, der kann online unter www.svl-loitz.de Kontakt zum Vorstand des Vereins aufnehmen. Denn auch die Loitzer Schützen – derzeit zählt der Verein rund 90 Mitglieder – werden nicht jünger und freuen sich über Nachwuchs, der sich für das Hobby eines Sportschützen interessiert.

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