Aufgestellt

▶ Loitzer Tannenbaum kommt diesmal aus Schwinge-Siedlung

Die Weihnachtstanne für den Loitzer Rathausplatz wurde in diesem Jahr von einer Familie aus Schwinge-Siedlung spendiert. Wie der Baum sich wohl als adventlicher Hingucker macht?
Rund zehn Meter ist diese Nordmanntanne in die Höhe gewachsen. Sie stand bis Dienstag noch auf dem Grundstück der Fa
Rund zehn Meter ist diese Nordmanntanne in die Höhe gewachsen. Sie stand bis Dienstag noch auf dem Grundstück der Familie Sanft in Schwinge-Siedlung. Ulrike Rosenstädt
Nach rund 20 Jahren wurde die Tanne nun von Mitarbeitern des städtischen Bauhofes gefällt, um auf dem Loitzer Marktp
Nach rund 20 Jahren wurde die Tanne nun von Mitarbeitern des städtischen Bauhofes gefällt, um auf dem Loitzer Marktplatz als Tannenbaum noch einmal viele Blicke auf sich zu ziehen. Ulrike Rosenstädt
Mitarbeiter des Loitzer Bauhofes packten kräftig mit an. Dank ihrer Umsicht ging die Fällung des Baumes reibungslos
Mitarbeiter des Loitzer Bauhofes packten kräftig mit an. Dank ihrer Umsicht ging die Fällung des Baumes reibungslos vonstatten. Ulrike Rosenstädt
Auch die Bauhoftechnik wurde bei der Baumfäll-Aktion mit eingesetzt. Nach nur wenigen Minuten Sägen und Rangieren la
Auch die Bauhoftechnik wurde bei der Baumfäll-Aktion mit eingesetzt. Nach nur wenigen Minuten Sägen und Rangieren lag der Baum auch schon im Garten der Familie Sanft. Ulrike Rosenstädt
Diese Nordmanntanne hat die Fahrt von Schwinge-Siedlung zum Rathausplatz nach Loitz gut überstanden und zeigt sich dort j
Diese Nordmanntanne hat die Fahrt von Schwinge-Siedlung zum Rathausplatz nach Loitz gut überstanden und zeigt sich dort jetzt in vollster Pracht. Ulrike Rosenstädt
Loitz

„So langsam bekommt man ein Blick dafür, welcher Tannenbaum zum Jahresende auf dem Marktplatz der Stadt stehen könnte.“ Auch in 2021 hat der Loitzer Bauhofchef Maik Maschmeier während seiner vielen Touren durch die Ortschaften offenbar wieder sehr genau hingeschaut. Denn der Baum, der seit Mittwoch vor dem Rathaus steht, ist wirklich ein sehr schönes Exemplar. Kräftig, voller gesunder Äste, nicht zu schlank und nicht zu dick – eben genau die perfekte Mischung von allem, um bestenfalls auch allen zu gefallen, die sich von ihm auf das bevorstehende Weihnachtsfest einstimmen lassen wollen.

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Corona kann zwar alles mögliche anrichten, doch einem Tannenbaum im öffentlichen Raum kann die Pandemie zum Glück nicht verhindern. „Auch wenn wir den Adventsmarkt absagen mussten, den Tannenbaum werden wir auf jeden Fall aufstellen und schmücken“, hatte die Loitzer Bürgermeisterin Christin Witt angekündigt.

Geduld, Geschick und gute Technik gefragt

Gesagt, getan. Ein Teil des Bauhof-Teams packte ordentlich mit an, damit die Nordmanntanne von Schwinge-Siedlung ohne großen Verlust an Zweigen in der Mitte der Peenestadt ankommen konnte. Gespendet wurde der Baum von Familie Sanft. Die hatte vollstes Vertrauen in die Arbeit der Männer vom Bauhof, die einige Stunden in ihrem Garten agierten. Bei rund zehn Metern Höhe und einem stattlichen Umfang musste nämlich mit etwas Geschick rangiert werden, um den Baum ohne Kollateralschaden vom Hof zu bekommen. Mit viel Geduld und guter Technik klappte die Aktion an einem herrlich klaren November-Dienstag ohne große Probleme. Von Schwinge-Siedlung ging es zunächst auf das Bauhof-Gelände und am gestrigen Mittwoch dann schließlich weiter in Richtung Rathausplatz.

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Dort galt es nochmals, Geschick und Geduld zu beweisen. Denn der abgesägte Stamm musste in den Baumständer, der mit dem, den Otto-Normalverbraucher zu Hause hat, natürlich nicht zu vergleichen ist. Es dauerte nochmals ein, zwei Stunden, bis die Tanne der Familie Sanft schließlich ihren neuen Job antreten konnte. Als Hingucker wird die nun die nächste Phase ihres Pflanzen-Lebens verbringen.

Tanne wird wieder von Kindern geschmückt

Kinder aus der Stadt sorgen noch in dieser Woche – pünktlich zum ersten Advent – dafür, dass Selbstgebasteltes die Äste des Baumes ziert. „Auch das ist schon lange Tradition. Die Kinder, die meistens aus den Kitas oder unserem Hort kommen, haben viel Spaß dabei, bereiten sich schon immer aufs Schmücken vor“, weiß der Bauhofchef Maschmeier, der am Ende der Aktion, die sich aufgrund der Grüße des Baums diesmal über zwei Tage gezogen hatte, mit dem Ergebnis recht zufrieden war.

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Bleibt zu hoffen, dass auch ohne Weihnachtsmarkt die Bewohner aus dem Peenetal in den nächsten Wochen einmal am Markt vorbeischauen, um sich an dem kleinen Natur-Kunstwerk zu erfreuen. Familie Sanft wird es auf alle Fälle tun: „Wir schauen uns natürlich an, wie der Baum, der über viele Jahre in unserem Garten stand, jetzt an einem anderen Ort aussieht. Wir werden ihn besuchen“, verriet die Frau des Hauses in Schwinge-Siedlung am Rande der Fällaktion mit einem sanften Lächeln.

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