NPD-Aufmarsch neben Protestplakaten: Rund 170 Anhänger der rechtsextremen Partei zogen durch Demmin, weniger als im vergangenen Jahr.
NPD-Aufmarsch neben Protestplakaten: Rund 170 Anhänger der rechtsextremen Partei zogen durch Demmin, weniger als im vergangenen Jahr. Georg Wagner
Rund 170 Anhänger der rechtsextremen Partei zogen durch Demmin, weniger als im vergangenen Jahr.
Rund 170 Anhänger der rechtsextremen Partei zogen durch Demmin, weniger als im vergangenen Jahr. Georg Wagner
NPD marschiert in Demmin

Mehr Polizisten als Demonstranten

Trillerpfeifen und Sitzblockaden: Rund 170 Anhänger der rechtsextremen NPD zogen am Donnerstagabend durch die Stadt.
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Demmin

Der Zug fiel kürzer aus als im vergangenen Jahr, die Proteste am Rand waren dem Augenschein nach größer. Begleitet von Trillerpfeifen, Rufen wie „Nie wieder Nazis“ und auch zahlreichen Schaulustigen zog am Donnerstagabend der von der NPD zum 8. Mai angemeldete Zug durch Demmin zum Hafen. Er musste allerdings ausweichen über die Beethoven- und Goethestraße, weil in der Bahnhof- und Pompestraße an verschiedenen Stellen Gegendemonstranten die Straße blockierten. Sie wurden von der Polizei abgedrängt. Am Luisentor stellten sich Anhänger der Linkspartei mit einem Transparent in den Weg, räumten aber schließlich die Straße. Allerdings wurde laut Augenzeugen neben der Sparkasse ein Mann von Polizeibeamten so angegangen, dass er das Bewusstsein verlor.

Am Zug der NPD nahmen nach Angaben der Polizei rund 170 Personen teil, die Zahl der teils in Schwarz gekleideten Gegendemonstranten bezifferte die Polizei mit rund 200. Die Sicherheitskräfte selbst waren mit etwa 500 Beamten im Einsatz.

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