TILL BACKHAUS

Motorboot-Verbot auf Trebel wird teilweise aufgehoben

Umweltminister Till Backhaus hat bei seinem Besuch in Demmin verkündet, dass zumindest auf einem Teil der Trebel das Fahrverbot für Motorboote wieder aufgehoben wird.
Gudrun Herzberg Gudrun Herzberg
In der kommenden Saison soll ein Teilabschnitt der Trebel wieder für Motorboote befahrbar sein.
In der kommenden Saison soll ein Teilabschnitt der Trebel wieder für Motorboote befahrbar sein. Carsten Büttner
Umweltminister Till Backhaus (links) diskutierte im Demminer Rathaus mit Vertretern der Stadt und der Vereine über die Befahrbarkeit der Trebel.
Umweltminister Till Backhaus (links) diskutierte im Demminer Rathaus mit Vertretern der Stadt und der Vereine über die Befahrbarkeit der Trebel. Gudrun Herzberg
Demmin.

Von der Einmündung der Trebel in die Peene bis einschließlich der Brücke Nehringen soll das Befahren der Wasserstraße mit dem Motorboot in der nächsten Saison wieder möglich sein.

„Ich hoffe, dass wir in absehbarer Zeit alle Flüsse um unsere Heimatstadt legal befahren dürfen“, sagt Wolfgang Staroske, der frühere Vorsitzende des Demminer Wassersportvereins „Hanseat“, der sich seit dem vergangenen Jahr gegen das Motorbootverbot auf Trebel und Tollense engagiert.

Befahrbarkeit von Trebel und Tollense

Die gute Nachricht für die Trebel überbrachte Montagvormittag Umweltminister Till Backhaus (SPD), der zu einer Diskussionsrunde um die Befahrbarkeit von Trebel und Tollense ins Demminer Rathaus eingeladen war. Neben Stadtvertretern und Mitarbeitern der Hansestadt waren hierzu auch Vertreter von Angel- und Sportbootvereinen gekommen.

Umweltminister Till Backhaus (links) diskutierte im Demminer Rathaus mit Vertretern der Stadt und der Vereine über die Befahrbarkeit der Trebel.

„Seit meiner Jugend fahre ich mit dem Motorboot auf den Gewässern meiner Heimatstadt“, so Staroske. Doch im vergangenen Jahr war das plötzlich nicht mehr möglich. Seitdem schwelt der Streit um den Motorbootverkehr auf Trebel und Tollense.

Ausgangspunkt ist ein Verbot des Motorbootverkehrs aus dem Landeswassergesetz von 1992, das nun wieder von der Wasserschutzpolizei durchgesetzt wurde, nachdem die Freizeitskipper auf Trebel und Tollense jahrzehntelang toleriert worden waren.

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