Nach zwei Jahren Pandemie konnten sich die Wehren aus dem Demminer Land wieder beim Amtsausscheid messen.
Nach zwei Jahren Pandemie konnten sich die Wehren aus dem Demminer Land wieder beim Amtsausscheid messen. Karsten Riemer
Geschwindigkeit und präzises Arbeiten waren beim Löschangriff entscheidend.
Geschwindigkeit und präzises Arbeiten waren beim Löschangriff entscheidend. Karsten Riemer
Trotz sommerlicher Temperaturen musste der Wettkampf in voller Montur bestritten werden. Fotos: Karsten Riemer
Trotz sommerlicher Temperaturen musste der Wettkampf in voller Montur bestritten werden. Fotos: Karsten Riemer Karsten Riemer
Hitziger Wettkampf

Nach zwei Jahren endlich wieder Amtsausscheid

Lange mussten die Wehren aus dem Demminer Land darauf warten, sich im Wettkampf messen zu können. Am Wochenende war es dann soweit – auf Drängen des Nachwuchses.
Schönfeld

Dass es bei den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr im Amt Demmin-Land heiß hergeht, liegt in der Natur der Sache. Daran ändert sich auch nichts, wenn statt einer wirklichen Alarmierung nur die Klappe zum Wettkampf geschlagen wird. „Die Läufe beim Löschangriff werden in kompletter Schutzausrüstung durchgeführt“, bestimmte der Amtswehrführer des Amt Demmin-Land Thomas Gebel zu Beginn des Amtsausscheids. Bei praller Sonne auch ohne echtes Feuer ein schweißtreibendes Unterfangen für die antretenden Wehren.

„Nicht gedacht, dass wir das machen können”

Nichtsdestotrotz konnten die Erwachsenen-, Jugend-, und Kindermannschaften am Samstag zeigen, dass die zurückliegenden Pandemie-Jahre kaum Einfluss auf ihre Fähigkeiten und Wettkampftauglichkeit hatten. Zu Verdanken war der Amtsausscheid nach langer Abstinenz vor allem den Feuerwehrmitgliedern, die zur Corona-Zeit am meisten zurückstecken mussten. „Das wir uns hier zusammengefunden haben ging aus den Jugendwehren hervor“, so Gebel. Und das obwohl die Ausbildung und damit Wettkämpfe aufgrund der anhaltenden Pandemie-Maßnahmen nur schwer möglich waren.

„Ich hätte am Anfang des Jahres auch nicht gedacht, dass wir das machen können“, sagte der Amtswehrführer.

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Den Kampfgeist konnten die widrigen Umstände der Vergangenheit jedoch nicht brechen, wie sowohl die aktiven Kameraden als auch der Nachwuchs bewies. Am Ende ging der Sieg des Ausscheids – inklusive des in diesem Jahr geschaffenen Wanderpokals – an die Männermannschaft der Kletziner Wehr. Gefolgt von den Kameraden aus Sternfeld auf Platz zwei. Pentz-Gnevezow auf dem dritten und Ostufer Kummerower See auf dem vierten Rang.

Bei den Jugendmannschaften setzte sich Pentz-Gnevezow vor Warrenzin/Zarnekow, Ostufer Kummerower See und Kletzin durch. Darüber hinaus konnte 38 Mal die Kinderflamme als erste Auszeichnung an die Jüngsten unter den Feuerwehrleuten vergeben werden.

Alles in Allem ein erfolgreicher Wettkampftag nach zwei Jahren des Wartens. Ohne Unterstützung für die Ehrenamtler sind derlei Events allerdings kaum umsetzbar. „Daher danken wir allen, die den Tag möglich und sich an der Organisation beteiligt haben“, so Gebel.

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