AKTION IM PEENETAL

Natur von sehr viel Müll befreit

Respekt: 40 Kinder und Erwachsene sind dem Aufruf des Vereins Dorfkind gefolgt und haben mehrere Stunden massenweise Müll aus den Gräben im Peenetal bei Loitz gezogen.
Ulrike Rosenstädt Ulrike Rosenstädt
Nachdem Kinder und Erwachsene mehrere Stunden kiloweise Müll zusammengesammelt hatten, trafen sich alle Gruppen gegen Mittag auf dem Gelände des Loitzer Wertstoffhofes, um die Gegenstände korrekt zu entsorgen.
Nachdem Kinder und Erwachsene mehrere Stunden kiloweise Müll zusammengesammelt hatten, trafen sich alle Gruppen gegen Mittag auf dem Gelände des Loitzer Wertstoffhofes, um die Gegenstände korrekt zu entsorgen. Ulrike Rosenstädt
Auch Lennard aus Rustow packte bei der Aktion kräftig an.
Auch Lennard aus Rustow packte bei der Aktion kräftig an. Ulrike Rosenstädt
Dem Görminer Gemeindevertreter Hartmut Köpke wich sein Hund Luci beim Müllsammeln nicht von der Seite.
Dem Görminer Gemeindevertreter Hartmut Köpke wich sein Hund Luci beim Müllsammeln nicht von der Seite. Ulrike Rosenstädt
Diese Gruppe zog, mithilfe der Erwachsenen, am Verbindungsweg von Passow in Richtung Peene viele Flaschen, einen alten Fernseher und sogar Heizkörper aus dem Graben.
Diese Gruppe zog, mithilfe der Erwachsenen, am Verbindungsweg von Passow in Richtung Peene viele Flaschen, einen alten Fernseher und sogar Heizkörper aus dem Graben. Ulrike Rosenstädt
Unermüdlich sammelten Anton und Lennard auf dem Weg in Richtung Treuen viel Müll aus den Gräben. Fotos: Ulrike Rosenstädt
Unermüdlich sammelten Anton und Lennard auf dem Weg in Richtung Treuen viel Müll aus den Gräben. Fotos: Ulrike Rosenstädt Ulrike Rosenstädt
Peter Adomeit mühte sich mit einem Monsterreifen, der zuvor in der Landschaft lag
Peter Adomeit mühte sich mit einem Monsterreifen, der zuvor in der Landschaft lag Ulrike Rosenstädt
Zwischen Trissow und Görmin waren diese Trissower unterwegs. Sie waren gut ausgerüstet, trennten den Abfall gleich vor Ort. Schon nach wenigen Metern war ein großer Müllsack komplett mit leeren Flaschen gefüllt, die im Straßengraben lagen.
Zwischen Trissow und Görmin waren diese Trissower unterwegs. Sie waren gut ausgerüstet, trennten den Abfall gleich vor Ort. Schon nach wenigen Metern war ein großer Müllsack komplett mit leeren Flaschen gefüllt, die im Straßengraben lagen. Ulrike Rosenstädt
Sophie Stegelmann balancierte einen Kaffeebecher, der sinnlos in der Natur herum lag, in den Müllsack. Der Trantower Peter Adomeit half ihr dabei.
Sophie Stegelmann balancierte einen Kaffeebecher, der sinnlos in der Natur herum lag, in den Müllsack. Der Trantower Peter Adomeit half ihr dabei. Ulrike Rosenstädt
Sophie, Johann und Philippa Stegelmann gehörten am Sonnabend zu den fleißigen Müllsammlern. Gemeinsam mit ihren Eltern und einem Nachbar hatten sie den Anhänger der kleinen Transporters leider schnell voll geladen.
Sophie, Johann und Philippa Stegelmann gehörten am Sonnabend zu den fleißigen Müllsammlern. Gemeinsam mit ihren Eltern und einem Nachbar hatten sie den Anhänger der kleinen Transporters leider schnell voll geladen. Ulrike Rosenstädt
Die Pustowerin Claudia Radtke konnte kaum glauben, was Umweltsünder alles in die Landschaft am Verbindungsweg Richtung Treuen in die Natur geworfen hatten: Plastik, Autoteile, leere Flaschen wanderten in ihren Müllsack.
Die Pustowerin Claudia Radtke konnte kaum glauben, was Umweltsünder alles in die Landschaft am Verbindungsweg Richtung Treuen in die Natur geworfen hatten: Plastik, Autoteile, leere Flaschen wanderten in ihren Müllsack. Ulrike Rosenstädt
Die Stärkung hatten sich alle verdient. Nach der getanen Arbeit gab's, dank helfender Hände im Hintergrund der Müllsammelaktion, Suppe, Bratwurst, Kaffee und Kuchen für alle.
Die Stärkung hatten sich alle verdient. Nach der getanen Arbeit gab's, dank helfender Hände im Hintergrund der Müllsammelaktion, Suppe, Bratwurst, Kaffee und Kuchen für alle. Ulrike Rosenstädt
Frische Luft und körperliche Arbeit machte hungrig. Gern verweilten nach der Arbeit die Kinder und Erwachsenen noch gemeinsam am Mühlenkamp.
Frische Luft und körperliche Arbeit machte hungrig. Gern verweilten nach der Arbeit die Kinder und Erwachsenen noch gemeinsam am Mühlenkamp. Ulrike Rosenstädt
An den Verbindungswegen Richtung Schwinge und Peene waren überall solche Müllnester zu finden.
An den Verbindungswegen Richtung Schwinge und Peene waren überall solche Müllnester zu finden. Ulrike Rosenstädt
Nach nur wenigen Metern füllten sich die Behälter, die die Sammler mit auf Tour hatten, mit reichlich Unrat.
Nach nur wenigen Metern füllten sich die Behälter, die die Sammler mit auf Tour hatten, mit reichlich Unrat. Ulrike Rosenstädt
Robert Junge und Claudia Radtke zogen aus einem der Gebüsche sogar eine Engelsfigur.
Robert Junge und Claudia Radtke zogen aus einem der Gebüsche sogar eine Engelsfigur. Ulrike Rosenstädt
Loitz.

Der Plan der Großen ist aufgegangen: Die Kleinen waren am Wochenende mit Eifer dabei, um gemeinsam mit ihren Eltern, Freunden und Nachbarn die Natur im Peenetal/Loitz von sinnlos weggeworfenem Müll zu befreien. Mitglieder des Vereins Dorfkind hatten am Sonnabend zu einer gemeinsamen Aktion aufgerufen.

Punkt 9 Uhr, mit reichlich Müllsäcken und Arbeitshandschuhen ausgestattet, starteten fünf Gruppen. Insgesamt etwa 40 Personen hatten sich auf den Weg gemacht, um entlang der Verbindungswege Richtung Schwinge- und Peene illegal entsorgten Müll einzusammeln.

Dass sie allerdings schon nach wenigen Metern säckeweise leere Flaschen gefunden hatten, das sorgte nicht allein für Unmut, sondern auch für Verwunderung: „Dass hier viel herumliegt, war uns zwar klar, dass aber so schnell, so viel zusammenkommt, das hätten wir nicht gedacht“, sagte Frauke Decker. Die Leiterin des Görminer Mehrgenerationenhauses, die auch im Verein Dorfkind aktiv ist, war mit Nachbarn aus ihrem Dorf von Trissow in Richtung Görmin unterwegs.

Reifen, Fernseher und Heizkörper

Ähnliches berichteten auch die Mitstreiter aus den anderen Gruppen. Auf dem Autoanhänger von der Trantower Familie Stegelmann landeten unter anderem alte und große Fahrzeugreifen. Der Passower Hartmut Köpke, der gemeinsam mit seinem Nachbar Stefan Schultz und mehren Kindern unterwegs war, zog aus einem Graben unweit von Passow einen Fernseher und alte Heizkörper.

Robert Junge und Claudia Radtke, die mit den Schülern Emil, Victor, Anton und Lennard in Richtung Treuen Müll aufsammelten, schleppten unter anderem Fahrzeugteile von einem Trabant und eine Friteuse aus Gebüschen hervor. Christina und Sebastian Raus waren negativ überrascht, über „zu viel Partymüll und Zigarettenreste“. Beides hatten sie am Rande des Trantower Sport- und Spielplatzes gefunden und gemeinsam mit ihren Kindern weggeräumt.

Während die Kinder einfach nur froh waren, dass sie so viel zusammengesammelt hatten, war den Erwachsenen deutlich anzumerken, dass sie die Tour am Sonnabend mit gemischten Gefühlen beendeten: „Leider war der Einsatz heute sehr erfolgreich“, brachte Caroline Stegelmann die Zwiespältigkeit auf den Punkt. „Es ist einfach unglaublich, wie viel und was die Menschen in die Natur werfen“, waren sich die Aktiven einig.

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