NATURSCHUTZ

Naturpark zählt Biber im Peenetal

Ein Monitoring soll Aufschluss über die genaue Verbreitung der geschützten Nager geben. Ob die Biber dabei für Überraschungen sorgen?
Biberdamm bei Tutow: Hier besichtigen Kinder, wie die großen Nager bauen.
Biberdamm bei Tutow: Hier besichtigen Kinder, wie die großen Nager bauen. Archiv/Georg Wagner
Ein Biber knabbert an einem Zweig. In der Demminer Region soll es jetzt ein Biber-Monitoring geben.
Ein Biber knabbert an einem Zweig. In der Demminer Region soll es jetzt ein Biber-Monitoring geben. Patrick Pleul
Demmin.

Wie viele Biber leben im Peenetal, wie vermehren und verbreiten sie sich? Antworten auf solche Fragen soll ein Biber-Monitoring bringen, das der Naturpark "Flusslandschaft Peenetal" derzeit gemeinsam mit dem benachbarten Naturpark "Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See" sowie der Biologin Geranda Olsthoorn durchführt.

Begonnen hatte es im Winter, seinen Abschluss findet es voraussichtlich in einigen Wochen. Dann folgt die Auswertung der Daten. Gegenwärtig gibt es nach Auskunft des Naturparks noch zwei, drei Lücken. Die entsprechenden Stellen bei Trantow seien sehr schwer zugänglich und nur mit dem Boot erreichbar. Nach Einschätzung des Naturparks könnte im Peenetal und den angrenzenden Gewässern die größte Biberpopulation Deutschlands heimisch sein.

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