UMZUG ABGESCHLOSSEN

Neustart für die Jarmener Verwaltung

Es hat zwar einige Verzögerungen gegeben, doch dann lief der Leerzug des Rathauses scheinbar wie am Schnürchen. Am Dienstag öffnet die Verwaltung des Amts Jarmen-Tutow wieder.
Am Freitagnachmittag wurden die letzten Einrichtungsgegenstände in das Ausweichquartier an der Jarmener Lindenstraß
Am Freitagnachmittag wurden die letzten Einrichtungsgegenstände in das Ausweichquartier an der Jarmener Lindenstraße gebracht, am Dienstag gibt es dort dann den ersten Sprechtag. Stefan Hoeft
Hunderte Kartons warteten zu Beginn der vergangenen Woche in und vor den Jarmener Amtstuben auf ihre Abholung. Manche mäc
Hunderte Kartons warteten zu Beginn der vergangenen Woche in und vor den Jarmener Amtstuben auf ihre Abholung. Manche mächtig schwer, weil voller Aktenordner. Stefan Hoeft
Maßarbeit gefragt: Längst nicht alle Möbelstücke passen in das Ausweichquartier, manches wird deshalb in
Maßarbeit gefragt: Längst nicht alle Möbelstücke passen in das Ausweichquartier, manches wird deshalb in einem Extra-Raum eingelagert. Stefan Hoeft
Jarmen.

Hunderte Umzugskartons, teils schwer befüllt mit Aktenordnern, sind in der vergangenen Woche quer durch Jarmen transportiert worden, dazu jede Menge Büromöbel. Denn vom Dienstagmorgen nach Pfingsten an lief der lange geplante Umzug der Verwaltung des Amtsbereiches Jarmen-Tutow – vom Rathaus an der Kohnertstraße in die ehemalige Internatsbaracke des Bildungszentrums Technik an der Lindenstraße. Schließlich soll im Juli die Modernisierung des historischen Amtsstuben-Sitzes starten, inklusive umfangreicher Abrissarbeiten.

Die mit dem Umzug beauftragte Firma aus Groß Kiesow hatte sämtliche vier Werktage der Woche mit dem Ausräumen und Wiederaufstellen zu tun, immer wieder pendelten ihre Lkw zwischen den beiden Adressen. Während die Verwaltungsleute umgehend mit dem Einräumen ihrer Möbel starteten. Dabei gab es intern durchaus eine Rangfolge, schließlich sollte das Melde- und Standesamt als erstes einsatzbereit sein, um insbesondere Sterbefälle, Geburten und Eheschließungen beurkunden zu können. Das sei bereits Mitte der Woche der Fall gewesen, wie Vizebürgermeister und Hauptamtsleiter Rainer Hardt dem Nordkurier berichtete.

Erster Sprechtag mit deutlich weniger Corona-Einschränkungen

Am Freitagnachmittag kam demnach das letzte Büro an die Reihe, sodass er und seine Kollegen wie geplant in dieser Woche komplett neustarten können. Glücklicherweise habe es weder beim An- und Umschließen des Datenverarbeitungssystems samt der Computer und der Kopplung mit den Kommunikationsleitungen Probleme gegeben, Gleiches gelte für die Telefonanlage. Sprich, die Verwaltung sei wieder völlig uneingeschränkt erreichbar. Die bisherigen Rufnummern der einzelnen Sachgebiete und Mitarbeiter/innen gelten auch am neuen Standort, erläuterte Hardt.

Indes sollen mit dem ersten Sprechtag an der Lindenstraße am Dienstag die im Zuge der Corona-Krise verhängten Zugangsbeschränkungen für die Bürger deutlich gelockert werden. Ab sofort sei erst mal keine vorherige Anmeldung beziehungsweise Terminabsprache mehr vorgeschrieben, ebenso wenig wie ein Abholen an der verschlossenen Eingangstür zum Haus. Die bleibe nun wie üblich zu den Sprechzeiten offen. Schließlich biete der langgezogene Flachbau mit seinem breiten Flur genügend Platz, um das Abstandsgebot einzuhalten. Das gelte nämlich natürlich nach wie vor, machte der Hauptamtsleiter klar. Genauso wie die Forderung nach einer Mund-Nase-Schutzmaske innerhalb der Räume und der Verweis auf den Desinfektionsmittelspender im Foyer.

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