NACH CORONA-AUSBRUCH

Notaufnahme am Demminer Krankenhaus wieder gesichert

Das Coronavirus hat die Arbeit am Demminer Kreiskrankenhaus nur kurzzeitig eingeschränkt. Erste Bereiche sind nach Absprache mit dem Gesundheitsamt wieder geöffnet.
Die Notaufnahme des Demminer Kreiskrankenhauses kann ab sofort wieder arbeiten. Weitere Bereiche sollen am Montag folgen.
Die Notaufnahme des Demminer Kreiskrankenhauses kann ab sofort wieder arbeiten. Weitere Bereiche sollen am Montag folgen. Denny Kleindienst
Demmin.

Das Coronavirus hat in Demmin um sich gegriffen und dabei auch vor dem Kreiskrankenhaus Demmin nicht haltgemacht. Einige Mitarbeiter wurden positiv getestet und befinden sich in häuslicher Isolation. Der Betrieb in der Klinik wurde heruntergefahren. Die ersten vorsorglichen Einschränkungen sind jedoch bereits wieder aufgehoben.

„Die Notaufnahme ist wieder uneingeschränkt möglich“, so der Krankenhaus-Geschäftsführer Kai Firneisen. Umwege in andere Krankenhäuser der Region, wie beispielsweise die Uniklinik in Greifswald, sind demnach nicht mehr notwendig. Auch Geburten können ab sofort wieder stattfinden. Entscheidungen, die nach einem Rundgang im Krankenhaus in Beisein des Gesundheitsamtes getroffen worden sind. „Unsere Maßnahmen wurden für gut befunden“, sagt Firneisen.

Regelbetrieb frühestens ab Montag

Wann der Regelbetrieb wieder aufgenommen werden kann, steht indes noch nicht eindeutig fest. Die Tendenz deutet allerdings auf Montag hin. „Wir haben am Sonntagabend noch eine Verabredung mit dem Gesundheitsamt“, sagt er. Dabei soll vor allem darauf geachtet werden, ob trotz der negativen Tests unter den Mitarbeitern Symptome auftreten. „Wenn alles ruhig ist, geht es normal weiter“, so der Geschäftsführer.

Obwohl die bisherigen Maßnahmen sowie die schnelle Umsetzung laut Firneisen vom Gesundheitsamt gelobt wurden, gibt es an einigen Stellen Potenzial zum nachjustieren. „Wir wollen das Risiko an allen Ecken und Enden minimieren“, sagt er. Dazu zählen Verbesserungen auf der neu eingerichteten Covid-Station aber auch im Krankenhausalltag.

Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen

Konkret bedeutet das zum Beispiel Veränderungen in der Mitarbeiterkantine. Waren bislang nur Einzeltische Pflicht, sind nun zusätzlich Streifen auf den Boden geklebt worden, um die Sicherheitsabstände besser einhalten zu können. Zudem muss nun jeder Mitarbeiter grundsätzlich einen Mundschutz tragen.

„Wir haben die Angestellten auch nochmal nachgeschult“, sagt er. Dabei standen jedoch nicht nur die allgemeinen Hygieneregeln im Vordergrund. So seien die Mitarbeiter zusätzlich sensibilisiert worden, auf Symptome bei sich selbst zu achten. Es gelte weiterhin: Beim ersten Anzeichen zu Hause bleiben. „Wir fühlen uns damit gut gerüstet und denken, dass wir es überwunden haben“, so Firneisen. Ob dem wirklich so ist, werden die kommenden Tage zeigen.

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Kommentare (2)

= Corona-Diät

Schöne Satzanordnung !