BAUVORHABEN VERSCHIEBEN SICH

Öffentliche Sportgeräte lassen in Demmin weiter auf sich warten

Auf Training mit Blick auf den Schwanenteich müssen die Demminer noch eine Weile warten. Dafür soll aber ein anderes Vorhaben der Stadt bald realisiert werden.
Auf der etwa 475 Quadratmeter großen Fläche am Südostufer zwischen Schwanenteich und Patientengarten des Kreis
Auf der etwa 475 Quadratmeter großen Fläche am Südostufer zwischen Schwanenteich und Patientengarten des Kreiskrankenhauses soll der generationsübergreifende Bewegungsparcours entstehen. Kai Horstmann
Sieben verschiedene Sportgeräte sollen alle im Körper vorhandenen Muskelgruppen ansprechen.
Sieben verschiedene Sportgeräte sollen alle im Körper vorhandenen Muskelgruppen ansprechen. Stadt Demmin
Demmin.

Bis sich Oma und Enkel auf dem geplanten Bewegungsparcours gemeinsam fit halten können, wird wohl noch so mancher Wasservogel auf dem Demminer Schwanenteich seine Runden drehen. „In diesem Monat wird es garantiert nichts mehr. Uns fehlt leider noch die benötigte Baugenehmigung durch den Landkreis, die hoffentlich in Kürze vorliegt“, erklärte Demmins Bauamtsleiter Dietmar Schmidt, als sich der Nordkurier am Dienstag nach dem aktuellen Stand der Maßnahme erkundigte. Erst danach könnten die Bauleistungen öffentlich ausgeschrieben und der Auftrag in einem weiteren Schritt an eine Firma vergeben werden.

Edelstahl soll auch Vandalismus standhalten

Dass sich dieser Prozess durchaus in die Länge ziehen und schlimmstenfalls über mehrere Monate dauern kann, haben andere Bauvorhaben in der Vergangenheit immer wieder gezeigt. Ob die sieben familientauglichen Sportgeräte also noch in diesem Jahr auf der freien Fläche am Südostufer des Teiches aufgestellt werden oder die Demminer doch erst im Frühjahr 2020 unter freiem Himmel trainieren können, bleibt abzuwarten. Die Finanzierung steht zumindest auf sicheren Füßen. Der im diesjährigen Haushalt einkalkulierte Betrag von 30.000 Euro würde laut Schmidt nach wie vor ausreichen, um das neue Freizeitangebot realisieren zu können. Beim Material hatte sich der Stadtentwicklungsausschuss für eine qualitativ hochwertige Variante aus massivem Edelstahl entschieden, die nicht nur pflegeleicht ist, sondern vor allem möglichem Vandalismus standhält.

Begrüßungschilder mit Bekenntnis zu Vorpommern

Während es bei der Baumaßnahme am Schwanenteich zu unübersehbaren Verzögerungen kommt, steht der Termin für ein anderes Vorhaben mittlerweile fest. „Die vier neuen Begrüßungsschilder können nach jetzigem Stand voraussichtlich in der letzten Augustwoche an den Zufahrtsstraßen aufgestellt werden“, so der Bauamtsleiter. Zwischen dem Stadtnamen und dem Wappen wird auf den etwa viereinhalb Meter hohen neu gestalteten Aluminium-Tafeln künftig auch deutlich der Schriftzug „Mittelzentrum in Vorpommern“ zu lesen sein. Damit erfüllt sich ein lang gehegter Wunsch vieler Demminer, nachdem die Hansestadt im Zuge der umstrittenen Kreisgebietsreform im Jahr 2011 offiziell der Mecklenburgischen Seenplatte zugeteilt worden war.

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