Am mittleren Peenetal waren im Vergleich zu anderen Regionen Vorpommern-Greifswalds in der vergangenen Woche deutlich weniger
Am mittleren Peenetal waren im Vergleich zu anderen Regionen Vorpommern-Greifswalds in der vergangenen Woche deutlich weniger Corona-Tests positiv. Julian Stratenschulte
Am mittleren Peenetal waren im Vergleich zu anderen Regionen Vorpommern-Greifswalds in der vergangenen Woche deutlich weniger
Am mittleren Peenetal waren im Vergleich zu anderen Regionen Vorpommern-Greifswalds in der vergangenen Woche deutlich weniger Corona-Tests negativ. Foto: Sebastian Gollnow Sebastian Gollnow
Am mittleren Peenetal waren im Vergleich zu anderen Regionen Vorpommern-Greifswalds in der vergangenen Woche deutlich weniger
Am mittleren Peenetal waren im Vergleich zu anderen Regionen Vorpommern-Greifswalds in der vergangenen Woche deutlich weniger Corona-Tests negativ. Foto: Tom Weller Tom Weller
Corona-Pandemie

Omikron-Welle läuft noch am mittleren Peenetal vorbei

Während sich ringsherum zusehends die Omikron-Welle aufbaut, wirkt die Situation derzeit am mittleren Peenetal noch auffällig entspannt.
Loitz

Irgendwie scheint sich am Peenetal im Kleinen fortzusetzen, was auf Deutschland betrachtet teilweise schon im Großen festzustellen war: Einige Regionen, die eine Pandemiewelle relativ gut durchschifften, erwischte es bei der nächsten um so schneller und heftiger, umgekehrt verhielt es sich aber ebenso.

Mecklenburg-Vorpommern ist da selbst ein Beispiel und nun offenbar auch die Amtsbereiche Jarmen-Tutow und Peenetal/Loitz. Noch in der Adventszeit gehörten sie auf die Bevölkerungsgröße bezogen zu den Spitzenreitern, was die Corona-Neuinfektionen in Vorpommern angeht, gerade der letztgenannte Verwaltungsbezirk, doch aktuell sieht das ganz anders aus

Während überall im Landkreis die Ausbreitung der neuen Virus-Mutation namens Omikron spürbar wird, verharren die Ansteckungszahlen hier seit den Weihnachtsfeiertagen bei um die 20 pro Woche oder sanken in Loitz sogar deutlich darunter.

Inzidenz gegen den Trend gesunken

Laut der gestern veröffentlichten aktuellen Statistik aus dem Landratsamt für die Woche vom 17. bis einschließlich 23. Januar gab es in der Peenestadt sowie den Gemeinden Görmin und Sassen-Trantow 14 frische Positivbefunde. Das entspricht einer Sieben-Tage-Inzidenz von 234.

Die Vorwoche lagen diese Zahlen noch bei 18/301, davor bei 20/334. Also eine rückläufige Tendenz und nun so niedrig wie sonst nirgends in Vorpommern-Greifswald, dessen Inzidenz-Durchschnitt binnen Wochenfrist von 368 auf nun 654 hochgeschnellt ist. Mit aktuellen Höchstwerten wie im Amt Torgelow-Ferdinandshof (1833) und Amt Uecker-Randow-Tal (1255), die es in diesem Landstrich zuvor nie gegeben hat.

Demminer Inzidenz binnen einer Woche verdoppelt

Auch im Amtsbereich Jarmen-Tutow sieht es da momentan noch ganz anders auch, selbst wenn sich die Inzidenz zu Mitte Januar von 327 auf nun 342 leicht erhöhte. Entspricht das mit 23 Neuinfektionen doch lediglich einem Fall mehr. In der ersten vollständigen Woche des Jahres waren es 18, betrug der Inzidenzwert 268. Derzeit bewegen sich außer der Region Jarmen/Loitz lediglich noch die Nachbarämter Landhagen (311) und Züssow (340) unterhalb der 400er-Schwelle.

Ein etwas anderes Bild zeigt sich jenseits der Kreisgrenze mit der Mecklenburgischen Seenplatte. Denn in Demmin, das nach langer Zeit an der Spitze der Inzidenz-Tabelle in der Vorwoche plötzlich sogar am Ende landete, kehrte sich der Trend bis zum jüngsten Sonntag offenbar wieder um.

Laut dem Landratsamt in Neubrandenburg gab es nämlich in jener Woche 42 neue Corona-Befunde für die Hansestadt und ihre Ortsteile, woraus sich eine Quote von rund 399 errechnet – mehr als eine Verdoppelung. Im Amt Demmin-Land stieg dieser Wert inzwischen wieder auf 611 und im Amt Treptower Tollensewinkel sogar auf 769, nur in der Stadt Dargun ging es spürbar abwärts – auf 485.

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