Dönerbude angestrichen

:

Schandfleck wird zum roten Wunder

Hoppla, was ein bisschen Farbe doch ausmacht. Auf einmal sieht der längst geschlossene Imbiss in der Schillerstraße von Demmin gar nicht mehr so schlimm aus.
Hoppla, was ein bisschen Farbe doch ausmacht. Auf einmal sieht der längst geschlossene Imbiss in der Schillerstraße von Demmin gar nicht mehr so schlimm aus.
Denny Kleindienst

Seit Jahren regen sich die Demminer schon über die verkommene Dönerbude in der Stadtmitte auf. Jetzt erstrahlt sie gänzlich im schimmernden Rot. Doch wer war der Malermeister?

„Räum den Schrott weg, Türke!“, wurde vor Zeiten auf die heruntergelassene Jalousie der gefühlt schon ewig geschlossenen Imbissbude in Demmin gesprüht. Das Gebäude, das sich über die Jahre zu einem echten Ärgernis entwickelt hat, wurde jetzt mit roter Farbe angestrichen.

Indes ist nicht ganz klar, wer denn nun Farbe und Pinsel in die Hand genommen hatte. Die Stadtverwaltung war wohl nicht wenig frustriert vom Anblick zuvor. Nur wurde sie auch nicht müde zu betonen, dass ihr die Hände gebunden seien. Denn der einstige Imbiss steht auf privatem Grund.

Gespräch mit dem Eigentümer

Vor zwei Wochen hat Bauamtsleiter Dietmar Schmidt mit dem Grundstückseigentümer gesprochen. Es gibt viele Optionen für die Zukunft, sagt der Amtsleiter. Dass die Stadt die Fläche kauft, ist eine davon.

„Wir haben uns auch über Preise ausgetauscht“, sagt Schmidt über das zurückliegende Gespräch mit dem Eigentümer. Zwar bleibt der Bauamtsleiter in all seinen Äußerungen vage. Soviel sagt er aber: „Es kommt Bewegung in die Sache.“