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Schulranzen-TÜV für Darguner Schulanfänger

Philipp Jantschik bekam von Heiko Berner einen Schulranzen angepasst. [KT_CREDIT] FOTO: GG

VonGerald GräfeWie viel darf eine Tasche für Abc-Schützen wiegen? Nicht jeder weiß darauf die richtige Antwort.Dargun.Philipp Jantschik aus Dargun hat es ...

VonGerald Gräfe

Wie viel darf eine Tasche für Abc-Schützen wiegen? Nicht jeder weiß darauf die richtige Antwort.

Dargun.Philipp Jantschik aus Dargun hat es nun per Urkunde „amtlich“ besiegelt: Mit seinen 26,5 Kilogramm Körpergewicht sollte sein Schulranzen nicht mehr als zweieinhalb Kilogramm wiegen. Denn im August kommen Philipp und die anderen Kinder aus der „Mäuse“- und der „Elefanten“-Gruppe der Kindertagesstätte „Sonnenschein“ zur Schule.
Die angehenden Abc-Schützen nahmen dieser Tage an einem „Schulranzen-TÜV“ teil. Heiko Berner von der AOK zeigte den Kindern, wie sie ihren neuen Ranzen tragen sollten: Nicht zu hoch eingestellt an der Schulter. Denn dann kommt es zum „Katzenbuckel“. Und wenn die Gurte zu lang sind und der Tornister fast schon auf dem Hintern aufliegt, dann ist das Hohlkreuz programmiert. Da konnten die angehenden Schulkinder bestimmt eine Menge zu Hause erzählen.
Heiko Berner hatte aber noch mehr Tipps parat. Er weiß natürlich auch, dass es gerade bei der Auswahl des Schulranzens auch nach ganz individuellen Wünschen geht. Wer kennt sie zum Beispiel nicht, die rosafarbenen für die kleinen „Prinzessinnen“. Bei allen modischen Trends sei auch an eine gut geformte Rückenlage der Ranzen zu denken, unterstreicht Heiko Berner. Und die Faustregel besagt: Nicht mehr als ein Zehntel des eigenen Körpergewichtes darf die Tasche wiegen. Wer sehr klein und schmächtig gewachsen ist, für den gibt es auch eine echte Alternative. Man solle sich nicht hänseln lassen, „denn ein Trolli ist cool!“
Heiko Berner hat in der Kita „Sonnenschein“ für die Eltern Informationsmaterial für eine kindgerechte Schultasche hinterlegt. Zudem kommt der Mann gern zu einer Elternversammlung, betonte er noch, bevor er nach dem Wiegen der aufgeregten Kinderschar an diese deren „TÜV-Plaketten“ verteilte.