In den Überresten der Ferkelzuchtanlage befinden sich auch vier Wochen nach der Brandkatastrophe zahlreiche Kadaver.
In den Überresten der Ferkelzuchtanlage befinden sich auch vier Wochen nach der Brandkatastrophe zahlreiche Kadaver. Stefan Hoeft
In den Überresten der Ferkelzuchtanlage befinden sich auch vier Wochen nach der Brandkatastrophe zahlreiche Kadaver.
In den Überresten der Ferkelzuchtanlage befinden sich auch vier Wochen nach der Brandkatastrophe zahlreiche Kadaver. Stefan Hoeft
Nur rund 1300 Tiere konnten bei dem Großbrand rechtzeitig ins Freie getrieben werden, über 55000 starben.
Nur rund 1300 Tiere konnten bei dem Großbrand rechtzeitig ins Freie getrieben werden, über 55000 starben. Stefan Hoeft
Nur rund 1300 von 57 000 Tieren überlebten das Alt Telliner Inferno.
Nur rund 1300 von 57 000 Tieren überlebten das Alt Telliner Inferno. Stefan Hoeft
Abgebrannte Schweinezucht

Schwierige Bergung der Kadaver in Alt Tellin vor dem Abschluss

Nach der Alt Telliner Brandkatastrophe soll in dieser Woche endlich die Entsorgung von Tausenden noch in der Ruine befindlichen Kadaver abgeschlossen werden.
dpa
Alt Tellin

Vier Wochen nach dem Großbrand in der Ferkelzuchtanlage Alt Tellin dauert die Entsorgung der rund 55 000 Tierkadaver an. Wie ein Sprecher des Schweriner Umweltministeriums am Dienstag erklärte, konnte nur ein Viertel der insgesamt rund 2000 Tonnen getöteter Tiere zügig in eine Tierkörperbeseitigungsanlage gebracht werden.

Wegen der Einstufung als Sonderabfall müsse das Gros der Kadaver außerhalb von Mecklenburg-Vorpommern in einer geeigneten Anlage verbrannt werden. Augenzeugen hatten berichtet, dass die Überreste der Tiere teilweise mit Kunststoffteilen regelrecht verschmolzen waren.

Lesen Sie alle Berichte zur Alt Telliner Katastrophe auf unserer Themenseite: Brand in Alt Tellin

Da die Kapazität der Verbrennungsanlage begrenzt sei, würden etwa 500 Tonnen auf die einzige geeignete Deponie Ihlenberg in Nordwestmecklenburg gebracht. Dies sollte bis Mittwoch abgeschlossen sein.

Backhaus stellt sich Fragen der Gemeindevertreter

An diesem Freitag will Landesagrarminister Till Backhaus (SPD) das Dorf besuchen, um sich Fragen der Gemeindevertreter zu stellen.

Die Großanlage, in der laut Betreiber 7000 Sauen und 50 000 Ferkel standen, war am 30. März zu großen Teilen abgebrannt. In Flammen und Rauch kamen mehr als 55 000 Tiere um.

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