Schweres Gerät aus Stralsund musste anrücken, um den schwer beladenen Lkw zu bergen.
Schweres Gerät aus Stralsund musste anrücken, um den schwer beladenen Lkw zu bergen. Felix Gadewolz
Für die Dauer der Arbeiten musste die L35 ab 9.30 Uhr voll gesperrt werden.
Für die Dauer der Arbeiten musste die L35 ab 9.30 Uhr voll gesperrt werden. Felix Gadewolz
Vollsperrung

▶ So wird der Unfall-Lkw bei Klempenow aus dem Graben geholt

Wegen einer Rotte Wildschweine ist am Montagmorgen zwischen Burow und Jarmen ein Lkw im Straßengraben gelandet. Zur Bergung mussten Spezialisten anrücken.
Breest

Seit den Morgenstunden am Montag sind zwei Bergungsunternehmen aus Neubrandenburg und Stralsund mit der Bergung eines tonnenschweren Lastwagens beschäftigt. Dafür seien mehrere schwere Geräte und Fahrzeuge sowie ein Schwerlastkran notwendig, hieß es seitens der Firma DAPA GmbH aus Stralsund. Die ehemalige B96 und heutige L35 zwischen Burow und Jarmen musste ab 9.30 Uhr voll gesperrt werden.

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Mithilfe von Hebekissen wurde der Lastwagen im Laufe des Vormittags aufgestellt, um diesen dann anschließend mit einem Kran zu bergen. Diese Methode ist laut Aussage der Fachkräfte besonders schonend. Dabei arbeitet man mit einem Druck von nur 0,5 bar. Der geringe Luftdruck hebe den verunfallten Lkw seitlich hoch, ohne die Ladebordwand zu beschädigen. Lastwagen und Auflieger blieben dadurch zumeist unbeschädigt.

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Auslöser war laut Polizeiangabe eine Rotte Wildschweine, die die Fahrbahn kreuzte. Beim Ausweichen kam der mit rund 18 Tonnen beladene LKW ins schleudern und landete im Graben. Der Fahrer blieb unverletzt. Den Schaden schätzen die Beamten auf einen fünfstelligen Betrag.

 

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