Das obere rote Kreuz am Wegweiser in Kruckow sorgt dafür, dass viele über die Kreisstraße von Jarmen nach Loit
Das obere rote Kreuz am Wegweiser in Kruckow sorgt dafür, dass viele über die Kreisstraße von Jarmen nach Loitz fahren, obwohl die B110 in Demmin selbst für Lkw längst wieder passierbar ist. Stefan Hoeft
Durchkreuzter Wegweiser

Straßenbauamt weist Kritik an Irreführung auf B110 zurück

Das Straßenbauamt sieht sich unberechtigter Kritik ausgesetzt, was die Baustelle an der B110 in Demmin und die entsprechenden Beschwerden aus Richtung Jarmen angeht.
Bentzin

Für den Ablauf und die Dauer der Baustelle für den neuen Kreisverkehr am Demminer Bahnübergang im Verlauf der B110 ist nicht das Straßenbauamt zuständig, sondern die Deutsche Bahn AG als Bauherr. Darauf hat am Freitag Michael Friedrich, Dezernatsleiter für Kommunikation, Internet und Baustelleninformation beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr Mecklenburg-Vorpommern im Gespräch mit dem Nordkurier hingewiesen. Die Angaben für die Internetseite aus seinem Haus dazu dienten lediglich als Verkehrsinformation.

Unnötig hohe Verkehrsbelastung in Dörfern

Auslöser war die Berichterstattung zur jüngsten Bentziner Gemeindevertretersitzung. In der hatte es Klagen darüber gegeben, dass nach wie vor eine Umleitung ausgeschildert ist, obwohl sich die Baustelle in der Hansestadt selbst per Lkw längst wieder passieren lässt. Stattdessen nutzen aber so einige Wagenlenker die alternative Route über die Kreisstraße von Jarmen Richtung Loitz. Sie sorgen dabei für zusätzliche Verkehrsbelastungen in den entlang dieser Strecke liegenden Bentziner Ortsteilen.

Für die offizielle Umleitung zeichnet letztlich nicht das Straßenbauamt verantwortlich, in dieser Region ist das aus Neustrelitz zuständig, sondern die Anordnungsbehörde sei das Straßenverkehrsamt, wie Michael Friedrich erläuterte. Auch bei den kritisierten Markierungen an den Vorwegweisern, die etwa am Ortseingang Kruckow aus Richtung Jarmen den Eindruck vermitteln, in dem Dorf geht es nirgendwo hin weiter, seien seine Kollegen außen vor, so der Mann vom Landesamt. Die hiesige Straßenmeisterei jedenfalls habe mit der Anbringung der entsprechenden Kreuz-Markierungen nichts zu tun.

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