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Strom fließt in 0,5 Sekunden wieder

Ein Todesfall nach Stromausfall in einer Schweriner Klinik sorgt auch in Demmin für Bestürzung. Man wird noch wachsamer.

Die Nachricht aus einem Schweriner Krankenhaus, dass ein Patient nach einem Stromausfall gestorben ist, beschäftigt auch die Ärzte, Schwestern und Mitarbeiter im Demminer Kreiskrankenhaus. Die Notstromaggregate sprangen in Schwerin sofort an, aber der Strom kam auf der Intensivstation nicht an. „Das will und kann man sich gar nicht vorstellen“, sagt der Chefarzt der Intensivstation des Demminer Krankenhauses, Dr. Carsten Hinz. Es sei schrecklich, dass so etwas passiert ist. In der Demminer Klinik verfüge man über eine unterbrechungsfreie Stromversorgung. „Wichtig ist natürlich, dass nach einem Stromausfall alle Geräte ganz genau überprüft werden müssen, ob alles läuft“, sagt er.  „Der Vorfall in Schwerin hat uns alle noch wachsamer gemacht“, so Carsten Hinz. Im Demminer Krankenhaus werde das Notstromaggregat monatlich geprüft. „In 0,5 Sekunden, also kaum bemerkt, ist das Licht wieder an. Wir haben eine zusätzliche Stromversorgung für solche Fälle und dann noch das Notstromaggregat“, erklärt Norbert Juch, Leiter der Abteilung Technik in der Klinik. Innerhalb von zehn Sekunden gehen die lebensnotwendigen Dinge wieder in Betrieb, wenn der Strom ausfällt.