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Sturmböe greift Fassade des Café Zilm an

Sicher ist sicher: Nachdem der Sturm einen Teil der Fassade losgerissen hatte, musste erst einmal die ganze Schaufassade ab. Sie soll aber wieder aufgebaut werden.
Sicher ist sicher: Nachdem der Sturm einen Teil der Fassade losgerissen hatte, musste erst einmal die ganze Schaufassade ab. Sie soll aber wieder aufgebaut werden.
Denny Kleindienst

Das war wohl schon eine erste Ankündigung auf das Orkantief „Xavier”: Eine Orkanböe hat Mittwochabend die Schaufassade des Café Zilm in Demmin vom Gerüst gerissen. Verletzt wurde niemand, und die Fassade hatte quasi Glück im Unglück.

Eine orkanartige Böe hat Mittwochabend in Demmin kurz vor einer Filmvorführung die Schaufassade des Café Zilm vom Gerüst gerissen. „Es war schnell klar, dass wir das bei dem Wind nicht wieder rauf bekommen“, sagte Hans Jürgen Syberberg, Initiator des Café-Zilm-Projektes.

Ein anwesender Feuerwehrmann verständigte seine Kameraden. Die rückten schnell an, um von der kunstvollen Schaufassade zu retten, was zu retten war. Auch Besucher griffen laut Syberberg mit zu, andere warteten sozusagen evakuiert in der Tiefgarage.

Am Ende war nicht nur viel gerettet, sondern de facto alles. Die Planen mit der aufgedruckten Fassade seien durchweg noch heil, freut sich Syberberg. „Ich bin sehr erleichtert.“

Syberberg will die Schaufassade wieder anbringen lassen – sobald das Wetter es zulässt. Denn das Ende des Sturms wollte er lieber erst abwarten.

Sieben Tote, Zugausfälle und Verwüstungen im ganzen Land:
Lesen Sie hier eine Bilanz nach dem Sturm „Xavier“.