TOURISMUS & WIRTSCHAFT

Unterstützer kämpfen für die Peene

Wissen Berlin und der Bund überhaupt, wie wichtig die Peene für uns und die Region ist? Wohl kaum, sonst hätten sie den Fluss nicht als touristisch von „sehr geringer Bedeutung“ eingestuft, meint der Demminer Unternehmerstammtisch und will der Hauptstadt jetzt die Augen öffnen.
Georg Wagner Georg Wagner
Ein Gespräch zur Peene direkt in Berlin will der Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg (CDU) dem Demminer Unternehmerstammtisch vermitteln.
Ein Gespräch zur Peene direkt in Berlin will der Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg (CDU) dem Demminer Unternehmerstammtisch vermitteln. Georg Wagner
Demmin.

Damit die für Vorpommerns Tourismuswirtschaft wichtige Bundeswasserstraße Peene im Zuge der Umsetzung des Bundesprogramms „Blaues Band“ nicht in ihrer Entwicklung ausgebremst wird, will der Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg (CDU) der Region Gehör in Berlin verschaffen. Das sicherte er bei einer vom Demminer Unternehmerstammtisch organisierten Diskussionsrunde am Mittwochabend zu.

Eine kleinere Gruppe von Beteiligten solle zunächst klar definieren, was ihrer Ansicht nach an den Konzepten in Bezug auf die Peene geändert werden müsste. Er werde dann einen Gesprächstermin mit dem zuständigen Staatssekretär vermitteln, sagte Rehberg.

Touristisch „sehr geringe Bedeutung“

Hintergrund dafür ist die Einstufung der Peene als von touristisch „sehr geringer Bedeutung“ im Wassertourismuskonzept des Bundes. In Berlin sei gar nicht bekannt, was sich mittlerweile an Vorpommerns wassertouristischer Schlagader entwickelt hat, vermuten Viele als einen Grund für diese Einschätzung. Denn im Gegensatz etwa zur Müritz-Havel-Wasserstraße im Süden des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, wo an den Schleusen die Boote gezählt werden, gibt es für die schleusenfreie Peene im Norden keine derartigen belastbaren Zahlen.

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Kommentare (1)

Von "sehr geringer Bedeutung" ist für die da oben nicht nur die Peene. Auch der dünn besiedelten ländliche Raum wird immer weniger gefördert. Im Gegensatz zu den Ballungszentren und den sogenannten Schwarmstädten, in denen sich junge und gut ausgebildete Menschen wie Bienenschwärme niederlassen. Eine sehr einseitige Entwicklung. Doch anstatt gegenzusteuern wird die Provinz im Stich gelassen.