MARKTSÜDSEITE

Verein plant Bauprojekt für Demminer Marktplatz

Diese Nachricht aus der Demminer Stadtverwaltung lässt aufhorchen. Offenbar gibt es einen konkreten Vorstoß für die Bebauung der Südseite des Marktplatzes.
Denny Kleindienst Denny Kleindienst
In den vergangenen Monaten wurden offenbar viele Gespräche darüber geführt, was mit dem Demminer Markt zuk&uuml
In den vergangenen Monaten wurden offenbar viele Gespräche darüber geführt, was mit dem Demminer Markt zukünftig angestellt werden soll. C. Büttner
Noch ist die Frage offen, ob die Südseite des Marktes bebaut wird. Doch die Stadt findet inzwischen offenbar Gefallen an
Noch ist die Frage offen, ob die Südseite des Marktes bebaut wird. Doch die Stadt findet inzwischen offenbar Gefallen an der Idee. Denny Kleindienst
Demmin.

Es geht um ein „Optionsangebot für die Marktsüdseite“, das einem „regionalen Verein“ eingeräumt wird. Das Angebot für die rund 3000 Quadratmeter großen Fläche wäre an Auflagen gebunden auf ein Jahr befristet – ab dem 1. Januar 2020. Das letzte Wort in der Sache hat aber noch die Stadtvertretung. Die Entscheidung fiel im nichtöffentlichen Teil der Hauptausschuss-Sitzung. Doch jetzt hat man die Katze aus dem Sack gelassen:

Finanzierung auch über Spenden

Der Verein selbst, solle dabei nicht selbst als Investor auftreten, sondern als Ideengeber und Initiator zur Wiedererrichtung der Marktsüdseite. Im Gespräch sei der Bau einer kulturellen Einrichtung mit integriertem Wohn-, Gastronomie- und Geschäftsbereich. Finanziert werden soll das über Spenden, Stiftungsgelder und dergleichen. Der Verein möchte die Trägerschaft für das Projekt übernehmen.

Wer dahinter steckt

„Dafür benötigt der Verein die Option der Hansestadt Demmin, um hier die Machbarkeit zu eruieren“, heißt es vonseiten der Stadtverwaltung. Die Mitglieder des Hauptausschusses wollen sie dem Verein geben. Um welchen regionalen Verein es sich handelt, liegt derweil auf der Hand. Schließlich setzt sich Hans Jürgen Syberberg seit Jahren für die Marktbebauung ein. Der Nossendorfer Filmemacher bestätigt denn auch auf Nachfrage, dass es sich um den Verein „Freunde der Kirche in Nossendorf, Kunst und Natur“ handelt.

„Die Fühler sind schon ausgestreckt nach Geldgebern“, sagt Syberberg. „Wir sind da schon ganz schön weit. Es gibt Quellen, es gibt Gespräche.“ Die in Demmin bereits vorgestellten Bebauungsmodelle, bleiben dabei eine Übung, mit denen sich die Stuttgarter Architekturstudenten ausprobiert haben. Syberberg steht dagegen in Kontakt mit drei Architekten, deren Büros in Berlin, München und Mailand sitzen.

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