SUCHAKTION

Vermisster Angler vom Kummerower See nicht gefunden

Einsatzkräfte von Polizei, Rettungshundestaffel und mehreren Feuerwehren suchen seit Sonnabend mit Spürhunden, Hubschrauber und Schlauchboot fieberhaft nach einem 73-Jährigen. Dieser war mutmaßlich mit seinem Boot gekentert.
Danilo Vitense Danilo Vitense
Ungefähr 500 Meter vom Verchener Ufer entfernt wurde das gekenterte Sportboot von Passanten entdeckt. Die meldeten sich s
Ungefähr 500 Meter vom Verchener Ufer entfernt wurde das gekenterte Sportboot von Passanten entdeckt. Die meldeten sich sofort bei der Polizei. Von dem 73-Jährigen Bootsführer war zu dem Zeitpunkt nichts mehr zu sehen. Danilo Vitense
Die Rettungshundestaffel aus Malchin lieferte am Sonntag eine Spur, der nun Taucher nachgehen sollen.
Die Rettungshundestaffel aus Malchin lieferte am Sonntag eine Spur, der nun Taucher nachgehen sollen. Danilo Vitense
Mit dem Boot ging es für den Suchhund direkt zum Unglücksort auf dem Kummerower See.
Mit dem Boot ging es für den Suchhund direkt zum Unglücksort auf dem Kummerower See.
Trotz sofort eingeleiteter Suchmaßnahmen konnten die Einsatzkräfte den vermissten Rentner am Samstag nicht mehr auf
Trotz sofort eingeleiteter Suchmaßnahmen konnten die Einsatzkräfte den vermissten Rentner am Samstag nicht mehr auffinden. Die Suche ging am Sonntag weiter. Danilo Vitense
Verchen.

Die Suche nach einem Vermissten am Kummerower See hat bislang keine konkrete Spur gebracht. Die eingesetzten Rettungshunde hatten allerdings etwa auf der Höhe des gekenterten Bootes, das bereits am Sonnabend etwa 500 Meter vom Ufer des Sees entfernt gefunden wurde, angeschlagen. Nun werden Taucher über das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz angefordert, hieß es von einem Polizeisprecher vor Ort am späten Sonntagnachmittag, als der 73-Jährige Angler bereits mehr als 24 Stunden als vermisst galt.  Auch am Montag werde die Suche im laufe des Tages fortgesetzt, hieß es.

Das gekenterte Sportboot auf dem Kummerower See hatten am Sonnabend Passanten entdeckt und die Polizei darüber informiert. Einem Anwohner zufolge trieb es nahe des Verchener Ufers mit dem Rumpf nach oben. Er habe es mit dem Fernglas beobachtet, berichtete er. Zu dem Zeitpunkt sei von dem Angler schon nichts mehr zu sehen gewesen.

Sofortige Suchmaßnahmen mit Hunden halfen nicht

Trotz sofort eingeleiteter Suchmaßnahmen und des Einsatzes eines Polizeihubschraubers konnten die etwa 40 Einsatzkräfte den vermissten Rentner an dem Tag nicht mehr auffinden. Um 23 Uhr musste die Feuerwehr-Führungsgruppe Amt Demmin Land, die Kameraden der Freiwilligen Wehren „Ostufer Kummerower See“, Sommersdorf und Demmin, die Wassergefahrengruppe aus Malchow und Malchin, die Wasserschutzpolizei aus Waren und die Malchiner Rettungshundestaffel ihr Bemühungen abbrechen. 

Es ist erst wenige Jahre her, dass sich am Kummerower See ein ganz ähnlicher Vorfall ereignete – fast an gleicher Stelle. Damals wurde die Leiche eines Mannes im Uferbereich gefunden, in anderthalb Metern Tiefe. Mehr Glück hatten drei Schiffbrüchige im Oktober vergangenen Jahres. Weil zufällig ein privater Bootsbesitzer am Verchener Strand war, konnte die Feuerwehr „Ostufer Kummerower See“ sie aus dem Wasser bergen und musste nicht erst auf das Eintreffen der Demminer Wassergefahrengruppe warten.

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