WASSERWANDERER

Verwirrung um Anlegeverbot an Peene-Rastplatz bei Demmin

Eine Hinweistafel am Peeneufer hat bei einem Bootsbesitzer für Unverständnis gesorgt. Das Schild wurde von der Stadt Demmin aber nicht ohne Grund aufgestellt.
An dieser Steganlage an der Peene bei Demmin darf nicht jeder Bootsbesitzer festmachen.
An dieser Steganlage an der Peene bei Demmin darf nicht jeder Bootsbesitzer festmachen. Tobias Holtz
Demmin.

Nicht nur per Auto oder Fahrrad, auch auf dem Wasserweg kommen jeden Sommer viele Touristen nach Demmin, um hier eine schöne Zeit zu verleben. Diesen Plan verfolgte anscheinend auch der Besitzer eines Hausbootes. Er war gerade dabei, sein schwimmendes Gefährt bei der Steganlage am Naturschutzgebiet Devener Holz zu befestigen, als sein Blick auf ein Hinweisschild am Ufer fiel. „Anlegeverbot für Hausboote war darauf zu lesen. Wie kann es sein, dass bei einem Wasserwanderrastplatz nur bestimmte Boote festmachen dürfen. Handelt es sich dabei etwa um einen Schildbürgerstreich?“, fragte der Mann auf der Facebook-Seite des Nordkurier.

Doch die Stadt hat das Verbotsschild dort nicht ohne Grund aufgestellt, wie der stellvertretende Bauamtsleiter Thomas Engler auf Nachfrage erklärte. In der Vergangenheit hätten dort immer wieder Hausboote angelegt und dabei am Steg sowie an den Befestigungsdalben schon so manche Schäden verursacht. „Deshalb mussten wir reagieren. Die Anlage ist nur für Paddelboote wie Kanus gedacht und wird von den Wasserwanderern auch sehr gut angenommen“, betonte Engler.

Für Gäste gebe es in Demmin genügend andere Möglichkeiten ihr Hausboot festzumachen, beispielsweise am Seglerhafen oder im Sportboothafen Peene Marina. Außerdem könne es nicht schaden, sich vor Fahrtantritt über infrage kommende Liegeplätze im Internet zu informieren.

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