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Vollsperrung bis Weihnachten

Anlieger kommen zu ihren Grundstücken, doch für den Verkehr ist Letzin Siedlung bis Weihnachten voll gesperrt.
Anlieger kommen zu ihren Grundstücken, doch für den Verkehr ist Letzin Siedlung bis Weihnachten voll gesperrt.
Denny Kleindienst

Die Straßenausbauarbeiten in Letzin-Siedlung sind wesentlich aufwendiger als ursprünglich erwartet. Die Vollsperrung der Straße wurde deshalb nun nochmals deutlich verlängert.

Aus der zuletzt angekündigten Aufhebung der Vollsperrung in Letzin-Siedlung Anfang Oktober nichts wird. Das teilte das Straßenbauamt auf Nachfrage mit. Stattdessen wird die Vollsperrung nun nochmals deutlich verlängert. Bis zum 23. Dezember und damit bis Weihnachten wird demnach die Vollsperrung bestehen. „Wir müssen dieses Jahr noch etwas schaffen“, sagte ein Mitarbeiter des Straßenbauamtes. Und durch die Vollsperrung könnten die Bauarbeiten deutlich schneller vorankommen.

Grund für die Verzögerung sind mehrere unvorhergesehene Probleme auf der Großbaustelle. So hatte sich beim Öffnen des Baugrundes gezeigt, dass der Aushubbereich größer ist, als zuvor eingeplant war. Dadurch wiederum besteht die Gefahr, mit den Bauarbeiten einen neben der Straße befindlichen Teich zu beschädigen. Zudem kann durch den tieferen Aushub der Wasseraustausch zwischen den nördlich und südlich der Straße gelegenen Biotopen beeinträchtigt werden. Das macht zusätzliche Baumaßnahmen nötig.

Um zumindest den Schul- und Personenbussen keinen allzu großen Umweg aufzubürden, wurde bereits die schmalere Straße über Peeselin und Letzin und weiter in Richtung Burow befestigt. Sie ist außer für die Busse insbesondere für die Anwohner gedacht.