FASCHING IN TRANTOW

Von leichten Mädchen und schweren Jungs

Es war temperamentvoll, es war bunt und es war heiß – was die Trantower Karnevalisten ihrem Publikum boten. Rund 200 Gäste wollten den angekündigten Sündenfall live miterleben.
Der Trantower Karneval hielt, was seine Macher versprochen hatten. Rund 200 Gäste erlebten einen tollen, unterhaltsamen A
Der Trantower Karneval hielt, was seine Macher versprochen hatten. Rund 200 Gäste erlebten einen tollen, unterhaltsamen Abend. Ulrike Rosenstädt
In Trantow trafen leichte Mädchen auf starke Jungs.
In Trantow trafen leichte Mädchen auf starke Jungs. Ulrike Rosenstädt
Diese Schunckeleinlage war vergleichsweise harmlos zu dem, was die Tänzerinnen des Trantower Karneval Vereins im Laufe de
Diese Schunckeleinlage war vergleichsweise harmlos zu dem, was die Tänzerinnen des Trantower Karneval Vereins im Laufe des Abends präsentierten. Mit ihrem Temperament und tollen Choreographien überzeugten sie ihr Publikum, das sich mehrere Zugaben erklatschte. Foto: Ulrike Rosenstädt Ulrike Rosenstädt
Das verstehen diese drei Trantower unter Hot-Yoga. Mit ihrer sehr witzigen Vorstellung brachten sie den Saal zum Toben.
Das verstehen diese drei Trantower unter Hot-Yoga. Mit ihrer sehr witzigen Vorstellung brachten sie den Saal zum Toben. Ulrike Rosenstädt
Das Publikum hatte viel gute Laune mitgebracht und bewies, wie beim zweiten Blick deutlich wurde, bei der Kostümwahl Mut
Das Publikum hatte viel gute Laune mitgebracht und bewies, wie beim zweiten Blick deutlich wurde, bei der Kostümwahl Mut zu einem Hauch von Nichts. Ulrike Rosenstädt
Die Trantower Funkengarde versprühte reichlich Charme und zeigte, was sie tänzerisch alles drauf hat.
Die Trantower Funkengarde versprühte reichlich Charme und zeigte, was sie tänzerisch alles drauf hat. Ulrike Rosenstädt
Der Trantower Chefkarnevalist Dietmar Blohm bedankte sich bei den fleißigen Helfern im Hintergrund, die sich seit Jahren
Der Trantower Chefkarnevalist Dietmar Blohm bedankte sich bei den fleißigen Helfern im Hintergrund, die sich seit Jahren um das Wohl der Gäste kümmern. Ulrike Rosenstädt
Was tun, wenn im Kino kein Doppelsitz mehr frei ist und das Liebespaar getrennt voneinander an den Enden der Sitzreihe Platz n
Was tun, wenn im Kino kein Doppelsitz mehr frei ist und das Liebespaar getrennt voneinander an den Enden der Sitzreihe Platz nehmen muss? Auf jeden Fall passieren in so einer Situation gleichermaßen merkwürdige, wie amüsante Dinge. Ulrike Rosenstädt
Schaut her, er kann es. Die Trantower Männertanzgruppe bewies viel Humor.
Schaut her, er kann es. Die Trantower Männertanzgruppe bewies viel Humor. Ulrike Rosenstädt
Ein Prosit auf die Geselligkeit. Den Faschingsabend in Trantow nutzten viele Freunde und Bekannte, um sich wieder einmal zu tr
Ein Prosit auf die Geselligkeit. Den Faschingsabend in Trantow nutzten viele Freunde und Bekannte, um sich wieder einmal zu treffen und um gemeinsam einen fröhlichen Abend zu genießen. Ulrike Rosenstädt
Sie gaben alles, um die Herzen des Publikums zu erobern.
Sie gaben alles, um die Herzen des Publikums zu erobern. Ulrike Rosenstädt
Nach dem Programm eroberten sich die Paare in Windeseile die Tanzfläche.
Nach dem Programm eroberten sich die Paare in Windeseile die Tanzfläche. Ulrike Rosenstädt
Wo ein Engel ist, da ist ein Teufelchen nicht weit entfernt.
Wo ein Engel ist, da ist ein Teufelchen nicht weit entfernt. Ulrike Rosenstädt
Und wer hatte hier am Ende das Sagen? Natürlich die Frauen. Oder doch die Männer in Frauenkleidern? Egal. Schlie&szl
Und wer hatte hier am Ende das Sagen? Natürlich die Frauen. Oder doch die Männer in Frauenkleidern? Egal. Schließlich lautete die Devise: Ein bisschen Spaß muss sein. Ulrike Rosenstädt
Trantow.
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Na schau mal einer an: Wenn in Trantow Fasching gefeiert wird, kommen sie alle, gekonnt verkleidet: leichte Mädchen, schwere Jungs, griechische Göttinnen, Krankenschwestern, Piloten setzten zur Landung an, Schokobonbons auf zwei Beinen, Teufelchen, Engel, Mexikaner, Soldaten, Cowboys – ja sogar Nonnen mischten sich unters närrische Volk, das eine Nacht dem Alltag entfloh, um zu feiern. Der Plan ging auf, denn schon während des gut anderthalbstündigen Programms tobte der Saal. Immer dann besonders heftig, wenn die Tänzerinnen und Tänzer, die Nachwuchsgruppe eingeschlossen, zeigte, was in ihren Beinen steckt.

Ein Hauch von Nichts als Kostüm

Natürlich konnte sich auch alles andere sehen lassen. Choreografie und Kostüme stimmten perfekt. Kein Wunder, dass das Publikum nach Zugaben verlangte. Lange betteln musste die lustige Gesellschaft nicht. Rund 200 Gäste waren am Sonnabendabend in das Trantower Vereinshaus „Am Storchennest“ gekommen, um den „Karneval mit Sündenfall“ nicht zu verpassen. Das Motto des Abends hatte einige angeregt, tief blicken zu lassen. Oh la la – auch ein Hauch von Nichts wurde als Kostüm anerkannt. Schließlich hatten die Trantower Karnevalisten versprochen, dass es ein heißer Abend wird. Sie hatten Wort gehalten. Dem Motto folgend, präsentierten sie eine Runde Hot-Yoga. Auf Trantowerisch bedeutet das, statt auf der Yogamappe, werden Übungen auf der Zweifelderkochplatte absolviert. Leggings an, Schweißbänder zurechtgerückt und ab ging die Post. Als Personal Trainer trat Christian Krüger auf – und zwar so überzeugend, als hätte er, beruflich, noch nie etwas anderes getan. Es steckt unglaublich viel komödiantisches Talent in diesem Trantower. Er schafft es alle Jahre wieder, auch den letzten Faschingsmuffel aus der Reserve zu locken. Kompliment! Die verteilte an diesem Abend übrigens auch Obernarr Dietmar Blohm, der sich im Namen des Karnevalclubs, sogar mit einer Blume, bei den fleißigen Helfern bedankte, die hinter dem Tresen und im Saal dafür sorgen, dass niemand auf dem Trockenen sitzen musste. Dass an diesem Abend das eine oder andere Bier floss, sollte sogar so sein, denn schließlich lautete auch diesmal die Devise: „Nachts sind in Trantow alle Leute blau – Helau, Helau, Helau!“

Feierei bis in die frühen Morgenstunden

Ganz nüchtern betrachtet, war es eine tolle Show, die die Karnevalisten ihrem Publikum boten. Das war aus der gesamten Umgebung angereist. Allein aus Süderholz, Landkreis Vorpommern-Rügen, war ein Fanclub mit über 60 Frauen und Männern mit von der lustigen Partie. Auch eine Gruppe von Frauen aus dem Gützkower Carneval Club schauten sich mit Freude an, was ihre närrischen Kollegen aus dem Peenetal am Sonnabendabend zu sagen und zu zeigen hatten.

Nach dem Programm eröffnete das Prinzenpaar, Matthias und Tina Schröder, den Tanz. Noch ehe DJ Mirko die nächste Platte und einen flotten Spruch aufgelegt hatte, legten, gemeinsam mit den königlichen Hoheiten, auch viele andere Paare eine flotte Sohle aufs Parkett. Zu Oldie- und Rockmusik sowie zu aktuellen Charts feierte die Trantower Faschingsgesellschaft bis in die frühen Sonntagmorgenstunden. Wie viele Sündenfälle sich während in dieser Zeit ereignet haben, war bis zum gestrigen Redaktionsschluss nicht zu erfahren. Oh la la ...

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