WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG

Vorpommern geht online – ohne Demmin

Vorpommern hat jetzt eine eigene Internetseite. Aber über Demmin findet sich darauf nichts. Soll das so sein?
Matthias Diekhoffund Denny Kleindienst Matthias Diekhoffund Denny Kleindienst
In Anwesenheit von Staatssekretär Patrick Dahlemann (vierter von rechts) wurde in Anklam die neue Internetseite präs
In Anwesenheit von Staatssekretär Patrick Dahlemann (vierter von rechts) wurde in Anklam die neue Internetseite präsentiert. Demmin war dabei nicht präsent. Matthias Diekhoff
Demmin.

Vorpommern ist nicht nur ein Land zum Urlaub machen. Hier lässt es sich auch arbeiten, leben und investieren. Diese Botschaft soll nun mit einer neuen Internetseite der Wirtschaftsfördergesellschaft (WFG) Vorpommern mbH in die Welt getragen werden. Unter der Adresse www.vorpommern-sonnendeck.de sind nun Internetseiten zusammengefasst, die sich zuvor an verschiedene Zielgruppen wie Unternehmen und Fachkräfte richteten. Zudem sind die drei„Welcome-Center“ für die Regionen Greifswald, Stettiner Haff und Vorpommern-Rügen mit eingebunden.

Der Vorteil daran sei, dass nun Unternehmen, Investoren, Fachkräfte und Zuzügler auf nur einer Seite für sie relevante Informationen über ganz Vorpommern finden können, hieß es bei der Präsentation der neuen Internetseite in den Anklamer Räumlichkeiten des Vorpommern-Staatssekretärs Patrick Dahlemann (SPD).

Ganz Vorpommern? Tatsächlich findet Demmin und Umgebung und damit jener Teil Vorpommerns, der nicht in den beiden Vorpommern-Landkreisen liegt, auf der neuen Seite nicht statt. Das hat vor allem mit der WFG zu tun. „Wir sind als Wirtschaftsförderung nicht für den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zuständig. Wir beschränken uns auf die beiden Landkreise Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen“, erklärt der WFG-Geschäftsführer Rolf Kammann auf Nachfrage. Das zeigt sich nun eben auch auf der Homepage. „Wir haben Demmin bisher nicht mitgedacht“, so Kammann. Er betont allerdings: „Da gibt es keine Aversion, keine Berührungsängste.“

Ob das Demminer Land künftig mit einbezogen wird, ist unklar. Rolf Kammann zeigt sich aber durchaus offen, was das angeht. Und er attestiert dem Vorpommern-Staatssekretär, Demmin stets mit einbeziehen zu wollen.

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Kommentare (6)

Erst die Eingliederung in den Landkreis MSE, die geografisch, topografisch und historisch nie einen Sinn ergeben hat, von sogenannten Politikern entwickelt, die größenteils keinen Bezug zu der Region und dem ''Bundesland'' haben, an erster Stelle diese sogenannte Barbara Syrbe aus Thüringen, die gegen den Namen der Raststätte ''Demminer Land'' in VG war, obwohl diese sowohl weiter von Anklam und Greifswald entfernt liegt als von Demmin, teilweise sogar im Westen aufgewachsen sind und nun dieser nächste Schritt. Bin ich froh, wenn dieses ganze Pack irgendwann ausgedient hat und entfällt. Hauptsache das Kreiskrankenhaus soll als Lehrstelle der Uniklinik Greifswald dienen. DM soll es sein, weder eine Orientierung nach GW und vor allem nicht nach NB. Ein Umschwung der Politik hat nun oberste Priorität.

Sie verkennen; die Hansestadt, Demminer Land, Treptow und Tollensewinkel haben sich 2011 für die Zugehörigkeit in MSE entschieden. In Jarmen und Loitz war politisch anders. Demmin wollte vor 2011 auf dicke Hose im Großkreis MSE machen; Pustekuchen. Ihr seid aber in VG immer landsmannschaftlich willkommen, sollte mal der Wunsch da sein!

Es gab keine Aussicht, den Kreis zu erhalten, egal, ob man nun zu MSE oder Südvorpommern in die Planung einbezogen werden sollte. Fast jeder Demminer war für den Erhalt des eigenen Kreises. Man wählte schließlich MSE, da man sich touristisch Chancen aufgrund der Gewässer und des Kummerower See ausmachte, besonders eben das Demminer Land. Die Region Demmin war damit auch die einzige Ecke des neuen Landkreises, der für den Namen ''Mecklenburgisch-Vorpommersche Seenplatte stimmte, was natürlich gänzlich in der Minderheit versank. Auch heute sieht man zu 95% nur das Kennzeichen DM in der Stadt und Umland und die Leute haben eingesehen, dass die Wahl 2011 eine Nullnummer ohne Profit war. Letztendlich egal, auch unter Greifswald wäre man bedeutungslos gewesen. Die gleiche Situation traf UER, die ebenfalls keinen Bezug zu NB oder Greifswald haben wollten. Für Loitz und Jarmen war die Lage und Abhängigkeit im wirtschaftlichen Sinne zu Greifswald natürlich wichtiger, beide Städten bildeten aber auch nie einen eigenen Kreis wie lange Zeit die Stadt Demmin. Anders sieht es in Altentreptow aus, wo man selbst noch heute öfters das Kennzeichen DM sieht. Also, weder MSE noch VG sind gewollte Alternativen.

Ein linker Landrat ist Schuld! Sein Name: Siegfried Konieczny. Er sah seine Felle davonschwimmen und wollte Landrat in MSE werden, was ihm aber nicht gelang. In Vorpommern-Greifswald war schon eine linke Landrätin. So kam das Demminer Land nach 600 Jahren in Pommern zu Mecklenburg. Auf der Karte für die Investoren ist es einfach weggelassen. Bald werden alle glauben, es war immer so.

ist das passendere Wort.

Heißt das Kennzeichen