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Vorsicht, neue Großbaustelle

Der Demminer Mühlengraben, in den 1950er Jahren zugeschüttet, soll nun als Promenade mit neuem Leben gefüllt werden.
Der Demminer Mühlengraben, in den 1950er Jahren zugeschüttet, soll nun als Promenade mit neuem Leben gefüllt werden.
Carsten Büttner/smoltfilm

Die alten Baracken sind weg, bald werden die Bagger anrollen für den Bau einer 24-Stunden-Kita. Und es soll noch mehr passieren am Mühlengraben.

Der Bebauungsplan steht, die zwei Millionen Euro für Demmins geplante 24-Stunden-Kita können vebaut werden. Damit die Baustelle des Trägerwerks Soziale Dienste nicht mit den Plänen der Hansestadt kollidiert, den Mühlengraben zur Spazierpromenade auszubauen, plädiert Stadtbauamtschef Dietmar Schmidt für abgestimmte Bauabschnitte. „Natürlich müssen wir aufpassen, dass wir da nicht zwei Baustellen zugleich haben, die sich dann gegenseitig behindern. Aber es bietet sich ohnehin an, die Umgestaltung des Mühlengrabens etappenweise durchzuziehen. Das Trägerwerk wird seine Kita in Ruhe bauen können.“

Beginnen soll die Veredelung des Mühlengrabens darum jetzt im Abschnitt zwischen der Roten Schule und der Brücke Clara-Zetkin-Straße am ehemaligen Jola-Kaufhaus. Dort weisen die Böschungskanten und die Stützmauern des einstigen Wasserlaufs auch die stärksten Schäden auf. Am Ende will die Stadt einen durchgängigen Grünzug als Promenade quer durch die Altstadt schaffen.

Immer vorausgesetzt: Das Fördergeld fließt.