VOLLSPERRUNG MIT UMLEITUNG

Weg nach Neukalen führt drei Wochen lang über Demmin

Am Montag beginnt der Straßenbau auf der L 20 zwischen dem Bahnübergang Remplin und Neukalen. Dafür muss die wichtige Verbindung ab dem 7. Oktober auch für drei Wochen komplett gesperrt werden. Von den Schleichwegen als Umfahrung ist eher abzuraten.
Torsten Bengelsdorf Torsten Bengelsdorf
Die Straßenbau- und Tempo 50-Schilder stehen bereits an der L 20, die ab der kommenden Woche abschnittsweise gesp
Die Straßenbau- und Tempo 50-Schilder stehen bereits an der L 20, die ab der kommenden Woche abschnittsweise gesperrt wird. Torsten Bengelsdorf
Malchin.

So ganz klar war das Autofahrern am Freitag nicht, warum sie auf der Landesstraße zwischen dem Bahnübergang Remplin bis zur Stadteinfahrt nach Neukalen nun nur noch mit Tempo 50 über die Straße zuckeln sollten. Zwar weisen Schilder auf eine Baustelle hin, aber außer dem aufgelockerten Straßenrand war von Straßenbauarbeiten noch nichts zu sehen. Das dürfte sich am Montag ändern. Wie das Straßenbauamt in Neustrelitz ankündigt, beginnt dann die Fahrbahnerneuerung auf der Landesstraße zwischen dem Anschluss an die B  104 hinter dem Bahnübergang Remplin bis zum Ortseingang Neukalen.

Zunächst nicht so schlimm

Bei diesem ersten Bau-Abschnitt wird in der kommenden Woche von Montag bis Sonnabend, 5.  Oktober, der Bereich vom Rempliner Bahnübergang bis zum Abzweig der Kreisstraße in Pisede gesperrt. Diese Stelle ist aber noch leicht über die B  104 zu umfahren. Ab 7.  Oktober geht es dann von Pisede bis zum Abzweig Kieswerk Neukalen weiter. Für diesen Bereich ist dann gleich eine Sperrzeit von drei Wochen – also voraussichtlich bis zum 26.  Oktober – vorgesehen. An einem Wochenende innerhalb dieser Sperrzeit ist der dritte Bau-Abschnitt vom Kieswerk bis zum Ortseingang Neukalen vorgesehen.

Nicht über die L 20 „mogeln”

Autofahrer sollten gar nicht erst versuchen, sich trotz der Sperrung irgendwie über die L  20 zu mogeln. So wird in Höhe Gülitz ein Durchlass verlegt, weshalb hier die Fahrbahn komplett aufgenommen wird. Auch nehme die Technik für den Asphalteinbau gleich die gesamte Fahrbahnbreite in Anspruch, so das Straßenbauamt. Da ist dann kein Durchkommen mehr.

Ortskundige kennen Abkürzung

Bleibt die große Frage, auf welche offizielle Umleitung die Autofahrer während der Vollsperrung geschickt werden. Dafür hat sich das Straßenbauamt folgende Route ausgesucht: von Malchin über die B  104 nach Stavenhagen, von hier aus über die B  194 nach Demmin, dann weiter über die B  110 nach Dargun und von hier über die L  20 nach Neukalen. Ortskundige Autofahrer werden sicherlich die Abkürzung über die Kreisstraße nach Gorschendorf und Salem vorziehen. Allerdings ist hier die Fahrbahn zwischen Salem und Neukalen sehr schmal, sodass hier Vorsicht geboten ist.

Nach Vollsperrung folgt halbseitige Sperrung

Auf der L  20 wird die Fahrbahn um acht Zentimeter mit einer Asphalttrag- und -deckschicht verstärkt. Die Bushaltestellen werden barrierefrei umgebaut und auch die Bankette werden an die neuen Fahrbahnhöhen angeglichen. Nach dem Ende der Vollsperrung sind noch Restarbeiten nötig, die zu halbseitigen Sperrungen führen können. „Die Vollsperrung ist mit der Mecklenburg-Vorpommerschen Verkehrsgesellschaft, dem Rettungsdienst, der Feuerwehr und dem Entsorgungsunternehmen Remondis abgestimmt“, heißt es vom Neustrelitzer Straßenbauamt.

Die Baukosten auf der 8,2 Kilometer langen Strecke betragen etwa 1,38 Millionen Euro. Zum Einsatz kommt die Malchiner Straßenbaufirma Georg Koch.

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