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Wenn der „Bufdi“ kommt …

Bodo Ranke kümmert sich im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes um das Lesecafé im Schönfelder Bürgerhaus. Foto: Gudrun Herzberg
Bodo Ranke kümmert sich im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes um das Lesecafé im Schönfelder Bürgerhaus. Foto: Gudrun Herzberg
Gudrun Herzberg

Die sogenannten Bufdis, Beschäftigung im Bundesfreiwilligendienst, sind jetzt auch beim Schneiden von Hecken in den Gemeinden unterwegs.

Den Gemeinden fehlt das Geld für Gemeindearbeiter, auch die Ein-Euro-Jobs werden immer weniger. Darum greifen die Kommunen jetzt auf ein neues Angebot zurück, um ihre Grünanlagen zu pflegen und andere Aufgaben in der Gemeinde realisiert werden können. Die Beschäftigung über den Bundesfreiwilligendienst ist jetzt nicht mehr nur im sozialen Bereich, sondern auch beispielsweise für die Pflege von Grünanlagen möglich.

Die Gemeinde Sommersdorf hat in ihrer jüngsten Sitzung am Montag einen entsprechenden Beschluss dazu gefasst und eine Vereinbarung mit der Landentwicklungsgesellschaft Rosenow abgeschlossen. „Das ist eine gute Lösung, für ein Jahr können wir jetzt zwei Leute aus der Gemeinde für die Landschaftspflege beschäftigen“, sagt Bürgermeister Gerd Müller aus Sommersdorf.

Auch die Gemeinde Schönfeld nutzt solche Möglichkeiten. „Das spart der Gemeinde Kosten“, sagt der stellvertretende Bürgermeister Frank Reppin. In Schönfeld gibt es im Bürgerhaus jetzt zwei Stellen im Bundesfreiwilligendienst, für die Bürgerstube und die Veranstaltungen im Bürgerhaus. Somit nutzt die Gemeinde Schönfeld diese Möglichkeit, Leute aus dem Dorf in Arbeit zu bringen. Damit werde die Lücke gefüllt, die sonst von den Ein-Euro-Jobs genutzt werden konnte. Auch in anderen Kommunen bestehe diese Möglichkeit.