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Wie soll der "Platz der Besten" zukünftig heißen?

Ende Juli soll die bauliche Gestaltung auf dem "Platz der Besten" fertig werden.
Ende Juli soll die bauliche Gestaltung auf dem "Platz der Besten" fertig werden.
Georg Wagner

Zwischen Louisentor und Pulverturm wird kräftig gebaut. Einen offiziellen Namen hat die neu gestaltete Fläche allerdings noch nicht. Die Stadt will darüber nun mit Hilfe eines Referendums entscheiden. Sprich: Ihre Meinung ist gefragt.

Die Fläche zwischen Pulverturm und dem ehemaligen Jola-Kaufhaus hat sich zu einem heimlichen, kleinen "Markt" in der Stadtmitte Demmins entwickelt. Nur trägt sie keinen Namen. Auch wenn der Volksmund die Fläche gern als "Platz der Besten" tituliert. 

Dies geht zurück auf DDR-Zeiten, als hier die Schaukästen mit den "Aktivisten der sozialistischen Arbeit" standen. Im Stadtplan oder im Menü des Navi aber wird man danach vergeblich suchen.

Luisenplatz, Hanseplatz, Pommernplatz?

So namenlos soll der Platz nicht mehr bleiben. Der Kulturausschuss segnete den Namen "Luisenplatz" schon als Empfehlung ab. Demnach wäre der Platz ebenso wie das benachbarte Stadttor nach der preußischen Prinzessin Wilhelmine Luise von Anhalt-Bernburg benannt.

Die Empfehlung erfolgte fast einstimmig. Nur Roland Thoms (SPD) brachte einen anderen Vorschlag auf den Tisch: "Hanseplatz" könnte die Fläche künftig heißen.

Letztendlich beschloss der Stadtentwicklungsausschuss, die Bürger zu Vorschlägen aufzurufen. Der Appell zur Namenssuche soll nun im Internetportal der Stadt veröffentlicht werden und bis Ende Juli laufen.

Bauarbeiten sollen bis Ende Juli fertig sein

Dann soll laut Bauamtsleiter Dietmar Schmidt auch die bauliche Gestaltung des Platzes abgeschlossen werden, im Oktober oder November erfolgt die Bepflanzung. Einen dritten Namensvorschlag gibt es bereits. Der Stadtvertreter Hilmar Reich (CDU) war für "Pommernplatz".

Was denken Sie? Wie soll der "Platz der Besten" in Zukunft heißen? Schicken Sie uns ihre Ideen an red-demmin@nordkurier.de.