BÜRGERINITIATIVE „ES REICHT”

Windkraft-Gegner wählen Wiest und Pörksen in neuen Vorstand

Der frisch gewählte Vorstand soll helfen, die Arbeit der Bürgerinitiative „Es reicht!” besser zu strukturieren.
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Peter von Loeper und Jens Pörksen bei der Präsentation des Banners, das inzwischen vielerorts aufgehängt wurde.
Peter von Loeper und Jens Pörksen bei der Präsentation des Banners, das inzwischen vielerorts aufgehängt wurde. Georg Wagner
Demmin Land.

Bei ihrem ersten öffentlichen Treffen konnte die Bürgerinitiative „Es reicht!“ Ende letzter Woche 14 Interessierte begrüßen. Unter ihnen auch jemand aus einem Planungsbüro für Windkraft, wie BI-Sprecher Peter von Loeper mitteilt.

Die Teilnehmer erörterten die Schwierigkeiten, den Spannungsbogen und das Interesse so lange aufrechtzuerhalten, ohne dass etwas in der Planung der Regionalen Planungsverbände passiert, erklärt von Loeper. „Es wird deshalb die Notwendigkeit gesehen, die Bürgerinitiative durch einen Vorstand besser zu strukturieren.“

Vorbereitungen für nächste Info-Veranstaltung

Als Doppelspitze wurden Jens Pörksen aus der Gemeinde Kletzin und Susanne Wiest aus Alt Tellin gewählt. Pörksen ist auch stellvertretendes Mitglied im Regionalen Planungsverband Mecklenburgische Seenplatte.

Die nächste Infoveranstaltung wird bereits vorbereitet. Über Neuigkeiten der Windkraftplanung informiert die Bürgerinitiative zudem auf ihrer Homepage. Von Loeper sagt auch: „Wir sind noch auf der Suche nach Standorten an Durchgangsstraßen für unsere Banner.“

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Kommentare (8)

Wenn nach 2035 alle Atomkraftwerke und alle Braunkohlekraftwerke abgestellt sein werden? WOHER?! Wir bräuchten noch drei mal mehr Windkrafträder als wir jetzt schon haben. DREI MAL MEHR!

Schluss mit Ihrer grünen Utopie. Atomstrom ist deutlich effizienter und umweltschonender als Windparks, die die gleiche Leistung erzielen sollen.

aus dem Atomstrom ist längst schon beschlossene Sache. Zu gefährlich!

ich sage: Windparks zerstören durch Rodung und Nivellierung wichtigen Lebensraum für Pflanz' und Tier und werden bei weiterem Eingreifen auch dem sehr wichtigen Tourismus schaden. Zudem haben sie einen schlechten WIrkungsgrad. Nicht einmal heute reichen die Ertäge erneuerbarer Energien aus, um die paar Elektroautos in Deutschland zu füttern.

Du sitzt bald im Dunkeln. Ist dir das klar? Dieses Jahr wurden in ganz Deutschland weniger als 200 Windmühlen neu gebaut. Wegen NEIN-Sagern wie Dich.

ist zu einfach.

Für mich ist das hier https://www.deutschlandfunk.de/media/thumbs/2/2815f0d9585aa630d4ac853afa4281e7v1_max_755x425_b3535db83dc50e27c1bb1392364c95a2.jpg?key=1a8046

genau so eine riesige Umweltverschmutzung!

Es gibt nur einen einzigen Vorteil von Windenergie und Solarstrom. Und der ist, dass man die einzelnen Erzeuger in kleine dezentrale Netze einbauen kann. Alle anderen angeblichen Vorteile sind wiederlegt. So verbraucht man allein für die Fundamente der Windkraftanlagen mehr CO², als sie je "neutralisieren" können. Es werden ganze Wälder gerodet um Platz für einzelne Anlagen zu schaffen. Mal ganz abgesehen davon, dass man Wind und Sonne nicht regeln kann. Windmühlen, Elektroautos und Fahrräder waren Erfindungen des 19. Jahrhundert. Und genau dahin scheint uns unsere Regierung schicken zu wollen.