Faxen im Bundestag
Junge Abgeordnete wundern sich über Faxgeräte

Und so, liebe Kinder, sieht ein sogenanntes "Fax" aus. Die Technik aus dem letzten Jahrtausend gilt gemeinhin als überholt.
Und so, liebe Kinder, sieht ein sogenanntes „Fax” aus. Die Technik aus dem letzten Jahrtausend gilt gemeinhin als überholt.
Rolf Vennenbernd

Als das Fax erfunden wurde, waren einige der heutigen Bundestagsabgeordneten noch gar nicht auf der Welt. Entsprechend irritiert sind sie von der großen Bedeutung dieser Geräte im Parlament.

Nicht alle Kommunikationsmittel des Deutschen Bundestages sind neuen Abgeordneten auf Anhieb geläufig. Besonders irritierend für jüngere Parlamentarier: Das Faxgerät. „Faxen musste ich bis dahin noch nie”, sagte der jüngste Abgeordnete im Bundestag, der 26-jährige Roman Müller-Böhm (FDP) der „Saarbrücker Zeitung”. Die intensive Nutzung von Faxgeräten im Bundestag habe ihn überrascht. Auf der offiziellen Abgeordnetenseite Müller-Böhms ist übrigens auch eine Fax-Adresse seines Büros angegeben.

Eine Behörde scheint noch immer besonders überzeugt von der Fax-Technologie. "Überraschend fand ich am Anfang vor allem die Kommunikation mit der Bundestagsverwaltung”, sagt die 31-jährige Elisabeth Kaiser (SPD). „Ohne Faxgerät ging so gut wie nix.”

Kommentare (1)

Das die jüngeren Bundestagsmittglieder über eine zu geringe Allgemeinbildung verfügen und keine Fax-Geräte kennen oder das ohne diesen Beitrag die Zeitung nicht voll geworden währe? Ein Fax ist meiner Meinung nach immerhin schwieriger zu fälschen als eine email oder ein Eintrag bei f-book etc.